Die Bombenentschärfung am Cottbuser Hauptbahnhof sorgt am morgigen Donnerstag ab etwa 12:15 Uhr für umfangreiche Änderungen im öffentlichen Nahverkehr. Wie Cottbusverkehr und die Cottbusverkehr Spree-Neiße GmbH mitteilten, sind zahlreiche Stadt- und Regionalbuslinien sowie die Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 betroffen. Der Hauptbahnhof kann während der Sperrung nicht regulär bedient werden, zudem entfallen mehrere Haltestellen.
Nahverkehr in Cottbus geändert
Wegen der geplanten Bombenentschärfung müssen sich Fahrgäste am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, auf erhebliche Einschränkungen rund um den Cottbuser Hauptbahnhof einstellen. Nach Angaben von Cottbusverkehr wird das betroffene Gebiet ab etwa 12:15 Uhr großflächig und vollständig gesperrt.
Der öffentliche Nahverkehr soll während dieser Zeit operativ vor Ort durch eingesetztes Personal umgeleitet werden. Auch das Ende der Einschränkungen steht zunächst nicht fest. Die Freigabe der gesperrten Bereiche soll nach der erfolgreichen Entschärfung flexibel und abhängig von der jeweiligen Lage erfolgen.
Besonders betroffen ist die Wilhelm-Külz-Straße, die während der Sperrmaßnahmen nicht befahrbar ist. Sämtliche Stadt- und Regionalbuslinien, die normalerweise über diesen Bereich verkehren, werden laut Cottbusverkehr über die Karl-Liebknecht-Straße umgeleitet.
Mehrere Buslinien fahren andere Strecken in Cottbus
Von den Änderungen sind unter anderem die Stadtbuslinien 12 und 16 sowie mehrere Regionalbuslinien betroffen. Die Haltestellen „Spreewaldbahnhof“ und „Ausbesserungswerk“ entfallen während der Sperrung ersatzlos.
Zusätzliche Änderungen gelten für die Regionalbuslinien 800, 849 und 877. Für den Zeitraum der Sperrung wird am Stadtring eine Ersatzhaltestelle für den Hauptbahnhof eingerichtet. Nach Angaben der Cottbusverkehr Spree-Neiße GmbH dient die nördliche Seite des Stadtrings für Abfahrten, während die südliche Seite für ankommende Fahrten vorgesehen ist.

Für die Linie 800 dient die Ersatzhaltestelle „Stadtring“ als Anfangs- und Endhaltestelle. Die Linien 849 und 877 beginnen und enden dagegen während der Sperrung am „Sandower Dreieck“.
Fahrgäste dieser Linien haben an der Haltestelle „Sandow Wendeschleife“ Anschluss an die Straßenbahnlinie 2. Die Haltestelle „Messehalle“ entfällt im genannten Zeitraum ersatzlos.
Tramlinien 1, 2 und 4 fahren nicht zum Hauptbahnhof
Auch der Straßenbahnverkehr ist von den Einschränkungen betroffen. Die Tramlinie 2 wird nach Angaben von Cottbusverkehr über die Straße der Jugend und den Stadtring zur Wendeschleife Thiemstraße geführt. Der Hauptbahnhof sowie die Endhaltestelle Jessener Straße werden während der Sperrung nicht bedient.
Die Straßenbahnlinie 1 fährt vom Schmellwitz Anger ebenfalls nicht zum Hauptbahnhof. Stattdessen nutzt die Linie während der Einschränkungen die Haltestelle „Lutherstraße“ als Anfangs- und Endhaltestelle.
Auch die Straßenbahnlinie 4 wird umgeleitet. Sie fährt nicht über den Hauptbahnhof, sondern über den Stadtring weiter in die Thiemstraße und kehrt anschließend auf ihre reguläre Strecke zurück.
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Red. / Presseinformation




