Die Deko-Kette Depot schließt im Zuge ihres erneuten Insolvenzverfahrens bundesweit 66 Filialen. Nach Unternehmensangaben ist auch der Standort in Cottbus betroffen. In der Filiale in der Spremberger Straße 13–15 läuft seit kurzem bereits der Räumungsverkauf. Derzeit gibt es dort Rabatte von bis zu 80 Prozent auf das gesamte Sortiment. Bereits im Frühjahr 2025 war das Aus für den Cottbuser Standort angekündigt, konnte damals aber zunächst abgewendet werden.
Cottbuser Depot-Filiale steht erneut vor dem Aus
Für die Depot-Filiale in der Cottbuser Spremberger Straße stehen die Zeichen erneut auf Abschied. Wie aus der aktuellen Berichterstattung unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur und Unternehmensangaben hervorgeht, schließt Depot im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens bundesweit 66 Filialen. Auf der vom Unternehmen veröffentlichten Liste steht auch der Standort Cottbus, Spremberger Straße 13–15.
In der Cottbuser Filiale läuft seit kurzem bereits der Räumungsverkauf. Derzeit gibt es dort Rabatte von bis zu 80 Prozent auf das gesamte Sortiment. Die meisten betroffenen Geschäfte sollen nach einem Räumungsverkauf bis Ende Juli schließen, einige Filialen sind laut Bericht bereits dicht.
Schon 2025 war die Schließung angekündigt
Bereits im Frühjahr 2025 war die Schließung der Cottbuser Depot-Filiale angekündigt worden. Damals lief in der Filiale ebenfalls ein Ausverkauf, als geplanter Schließtermin stand der 31. Mai 2025 im Raum. Am Ende konnte die Schließung zunächst abgewendet werden, der Standort blieb weiter geöffnet. Nun taucht Cottbus erneut in der aktuellen Schließungsliste des Unternehmens auf. Damit steht die Filiale in der Spremberger Straße nach der zwischenzeitlichen Rettung erneut vor dem Aus.
Unternehmen verweist auf wirtschaftliche Lage
Depot-Geschäftsführer Christian Gries begründete die erneuten Schließungen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit der wirtschaftlichen Situation. „Es geht wirtschaftlich leider nicht anders. Wir können nur Läden betreiben, die rentabel sind“, sagte Gries demnach. Als Gründe für die erneute finanzielle Schieflage nannte er laut dpa unter anderem Zölle, die zunehmende Online-Konkurrenz durch Plattformen wie Temu sowie die Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Viele Kunden würden stark auf die Preise schauen, so Gries.
Neun Standorte in Berlin und Brandenburg betroffen
In Berlin und Brandenburg sollen nach der veröffentlichten Liste insgesamt neun Depot-Filialen schließen. Betroffen sind demnach die Standorte in Berlin-Wiltbergstraße, im Eastgate-Center in Berlin, im Forum Köpenick, in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Dallgow, Ludwigsfelde, Potsdam und Wildau. Für Cottbus bedeutet die Schließung einen weiteren Einschnitt in der Innenstadt. Die Filiale in der Spremberger Straße gehörte über Jahre zu den bekannten Anlaufpunkten für Deko-, Wohn- und Geschenkartikel in der City.
Depot erneut in der Insolvenz
Die GDC Deutschland GmbH mit Sitz im unterfränkischen Großostheim hatte im Mai erneut einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Bereits 2024 hatte das Unternehmen ein solches Verfahren durchlaufen und sein Filialnetz deutlich verkleinert. Vor einigen Jahren betrieb Depot noch rund 400 Geschäfte. Nach den bisherigen Einschnitten waren laut aktueller Berichterstattung zuletzt noch gut 150 Filialen übrig. Mit der nun angekündigten Schließung von 66 weiteren Standorten wird das Netz erneut deutlich kleiner.
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Red. / Presseinformation




