Feuer in Mittenwalde: Kripo prüft Brandstiftung
Am Dienstagabend ist in Mittenwalde ein Güterwaggon auf den Gleisen des Draisinenbahnhofs in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei alarmierte die Feuerwehr-Leitstelle kurz nach 22:00 Uhr die Einsatzkräfte, nachdem ein Brandausbruch in der Rathausstraße gemeldet worden war. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Waggon bereits in Flammen. Die Feuerwehr konnte durch ihr schnelles Eingreifen verhindern, dass sich die Flammen auf die Umgebung ausbreiteten. Der Löscheinsatz war laut Polizei kurz nach Mitternacht beendet.
Nach bisherigen Informationen wurde bei dem Feuer offensichtlich niemand verletzt. Dennoch entstand ein erheblicher Sachschaden. Nach Angaben der Polizei liegt dieser im fünfstelligen Eurobereich. Eine genaue Summe nannte die Behörde zunächst nicht. Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Sie soll nun klären, wie das Feuer ausbrach und ob jemand den Brand vorsätzlich gelegt haben könnte. Menschen wurden laut Polizei offensichtlich nicht verletzt. Durch den schnellen Löscheinsatz konnte ein Übergreifen des Feuers verhindert werden. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei sollen nun die Brandursache klären.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Heideblick: Zu einem Verkehrsunfall wurde die Polizei am Dienstag kurz vor 13:00 Uhr auf die Bundesstraße 96 gerufen. Zwischen Bornsdorf und dem Abzweig nach Weißagk war ein SKODA SUV aus bislang ungeklärter Ursache aus der Fahrspur geraten und frontal mit einem PKW VW kollidiert. Der 50-jährige „Passat“-Fahrer hatte dabei Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Bei einem Sachschaden von mindestens 30.000 Euro mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Vollsperrung der Bundesstraße wurde um 15:30 Uhr wieder aufgehoben.
Mittenwalde: Über einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 246 zwischen Gallun und der BAB 13 wurde die Polizei am Dienstag um 13:30 Uhr informiert. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte Fahrerin eines SUZUKI SUV beim Linksabbiegen die Vorfahrt eines PKW MERCEDES missachtet, so dass es zum Zusammenstoß kam. Sowohl der 36-jährige Benz-Fahrer als auch die 25-jährige Fahrerin des SUZUKI hatten dabei Verletzungen davongetragen, die in umliegenden Krankenhäusern medizinisch zu versorgen waren. Mit einer vorläufigen Schadensbilanz von rund 40.000 Euro waren beide Autos anschließend ein Fall für den Abschleppdienst. Die Bundesstraße und die Autobahn-Anschlussstelle waren bis 15:30 Uhr zeitweilig gesperrt, was für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgte.
A10 bei Niederlehme: Im Bereich der Autobahnbaustelle kurz vor dem Dreieck Spreeau ereignete sich am Dienstag ein Verkehrsunfall, wie der Polizei gegen 15:15 Uhr gemeldet wurde. Bei der Fahrt in Richtung Ost war ein PKW SUZUKI nach links aus der Fahrspur geraten und hatte die Warnbaken der Baustellensicherung gerammt. Personen kamen nicht zu Schaden, aber bei etwa 5.000 Euro Sachschaden war das Auto anschließend nicht mehr fahrbereit.
Königs Wusterhausen: Der Polizei wurde am Dienstag kurz vor Mitternacht eine Brandstiftung angezeigt, von der eine Pfarrgemeinde in der Friedrich-Engels-Straße betroffen war. Ein Zeuge hatte das beginnende Feuer in einem Nebengelass bemerkt und es gleichzeitig mit dem Anruf bei der Polizei selbst gelöscht. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten Unbekannte einen Müllsack in Brand gesetzt und Mobiliar beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden und dank des schnellen Eingreifens des Zeugen blieb es bei Sachschäden von einigen hundert Euro. Wegen des Verdachtes einer vorsätzlichen Brandstiftung ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Schönefeld: Am Mittwochmorgen waren Polizeibeamte zur Unfallaufnahme auf der Bundesstraße 96a gefragt. Kurz vor 05:30 Uhr war zwischen Schönefeld und dem Abzweig Waßmannsdorf auf Höhe der Tankstelle ein VW-Kleinwagen auf einen NISSAN-SUV aufgefahren, was mit Sachschäden von etwa 14.000 Euro endete. Verletzt wurde niemand, aber der „Polo“ musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um ausgelaufenes Öl zu binden.
Schönefeld: Rettungswagen und Polizei wurden am Dienstagmorgen kurz vor 08:00 Uhr zu einem Motorrad-Unfall auf die Bundesstraße 96a gerufen. Zwischen den Abzweigen Mahlow und Kleinziethen war ein YAMAHA-Krad gegen den Bordstein der Mittelinsel geprallt und der Fahrer gestürzt. Der 23-Jährige trug dabei Verletzungen davon, die der medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Die 800er Maschine war mit mehreren tausend Euro Sachschaden nicht mehr fahrbereit.
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Red. / Presseinfo




