Das Land Brandenburg will die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie gezielt als Zukunftsbranche stärken und die Ansiedlung sowie Erweiterung entsprechender Unternehmen unterstützen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa mitteilte, wurde dazu eine Initiative im Kabinett vorgestellt, die unter anderem die Einbindung des Brandenburger Mittelstands in neue Wertschöpfungsketten sowie die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und öffentlichen Akteuren fördern soll. Hintergrund sind die gestiegenen sicherheitspolitischen Anforderungen infolge der aktuellen geopolitischen Lage. Nach Angaben des Ministeriums verfügt Brandenburg mit verfügbaren Industrieflächen, einer starken mittelständischen Wirtschaft, Forschungs- und Technologiepartnern sowie der Nähe zu Bundeswehrstandorten über gute Voraussetzungen für die Entwicklung dieses Industriezweigs. Das Land sieht darin Chancen für zusätzliche Investitionen, technologische Innovationen und neue Arbeitsplätze.
Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Brandenburg im Fokus
Das Brandenburger Kabinett hat sich mit einer neuen Initiative zur Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie befasst. Hintergrund sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und der damit verbundene steigende Bedarf an Investitionen in die Sicherheits- und Verteidigungsbranche.
Ziel der Initiative ist es, Brandenburg als leistungsfähigen Standort für Unternehmen dieser Branche zu etablieren. Dazu sollen Ansiedlungen und Erweiterungen unterstützt, neue Wertschöpfungsketten aufgebaut und die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschungseinrichtungen sowie öffentlichen Akteuren ausgebaut werden.
Nach Angaben des Ministeriums soll insbesondere auch der Brandenburger Mittelstand stärker in die Entwicklung und Produktion eingebunden werden. Gleichzeitig sollen Unternehmen frühzeitig die Möglichkeit erhalten, ihre Anforderungen und Bedarfe einzubringen.
Land sieht Chancen für Investitionen und Arbeitsplätze
Wirtschaftsministerin Martina Klement erklärte laut Mitteilung, dass die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werde. Dadurch könnten zusätzliche industrielle Wertschöpfung, technologische Innovationen und zukunftssichere Arbeitsplätze entstehen.
Die Ministerin betonte, dass es wichtig sei, die Anforderungen der Unternehmen frühzeitig zu kennen und passende Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit der Initiative wolle das Land deshalb den Austausch mit Industrie, Mittelstand, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern intensivieren.
Nach Einschätzung des Ministeriums verfügt Brandenburg über gute Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Branche. Genannt werden unter anderem verfügbare Industrieflächen, eine starke mittelständische Wirtschaft, Forschungs- und Technologiepartner sowie die Nähe zu Bundeswehrstandorten und zur Hauptstadtregion.
Die Landesregierung sieht in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie nicht nur einen Beitrag zur Sicherheitsvorsorge, sondern auch wirtschaftliche Potenziale für Investitionen, Innovationen und hochwertige Arbeitsplätze in Brandenburg.
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Red. / Presseinformation



