Matthias Rahn verlässt das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Energie Cottbus und wird neuer Sportdirektor beim Greifswalder FC. Der 36-Jährige unterschrieb in Mecklenburg-Vorpommern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Das geht aus einer Mitteilung des Greifswalder FC vom Sonntag hervor.
Vom Cottbuser NLZ direkt nach Greifswald
Rahn arbeitete seit Sommer 2022 als Leiter des Cottbuser Nachwuchsleistungszentrums. Diese Aufgabe übernahm der gebürtige Thüringer direkt nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere bei Energie Cottbus. In den vergangenen rund vier Jahren baute er die Strukturen im NLZ weiter aus. Unter seiner Verantwortung erreichte die Cottbuser U19 in der zurückliegenden Spielzeit das Viertelfinale der Deutschen A-Junioren-Meisterschaft.
Zur neuen Aufgabe in Greifswald äußerte sich Rahn ausführlich. Er sagte: „Wir wollen hier etwas entwickeln, das Substanz hat – mit Spielern, die für den Verein brennen, mit Menschen im Umfeld, die an diesen Weg glauben, und mit einer Idee, die langfristig trägt. Ich freue mich riesig auf die Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem Verein wieder Energie, Identität und Begeisterung auf den Platz und ins Umfeld zu bringen.“
Stationen als Spieler im Profifußball
Bevor Rahn ins Sportmanagement wechselte, war er als Innenverteidiger im Profifußball aktiv. In der 3. Liga lief er für die Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Erfurt und den MSV Duisburg auf. Hinzu kamen Stationen in der Regionalliga bei Wacker Burghausen (Bayern), KSV Hessen Kassel (Südwest), erneut Sportfreunde Lotte (West) und Energie Cottbus (Nordost). Bereits während seiner aktiven Karriere schloss Rahn ein Sportmanagement-Studium ab und bereitete sich so auf die Zeit nach dem Profisport vor.
Im Sommer 2022 beendete der gebürtige Thüringer seine Karriere bei Energie Cottbus und übernahm direkt im Anschluss die NLZ-Leitung in der Lausitz. Damit blieb Rahn dem Standort Cottbus auch nach dem Karriereende treu – bis zum nun verkündeten Wechsel an die Ostsee.
Der Greifswalder FC im Überblick
Der Greifswalder FC spielt seit der Saison 2022/23 in der Regionalliga Nordost. Den Aufstieg aus der NOFV-Oberliga Nord schaffte der Verein als Meister der Spielzeit 2021/22. Die bislang höchste Platzierung auf Regionalliga-Ebene erreichte Greifswald in der Saison 2023/24 mit dem zweiten Tabellenplatz.
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