Energie Cottbus ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen, doch die Saison ist noch nicht beendet. Am Samstag steht das Finale im Brandenburger Landespokal gegen den VfB Krieschow an. Während der FCE die erfolgreiche Spielzeit mit einem weiteren Titel krönen möchte, reist der Oberligist mit Stolz und klarer Außenseiterrolle ins LEAG Energie Stadion. Beide Trainer sprechen vor dem Spiel von Respekt, Fokus und einem möglichen Fußballfest für die Region.
Röder: „Finale wollen wir natürlich gewinnen“
Für Energie Cottbus wird Co-Trainer Tobias Röder das Spiel als verantwortlicher Cheftrainer leiten. Der Anspruch ist klar formuliert: Ein Finale soll gewonnen werden. Nach den emotionalen Aufstiegstagen sei die Mannschaft zunächst locker ins Training gestartet, nun gelte es, den Fokus wieder voll auf Samstag zu richten. Der Kader sei groß und qualitativ breit aufgestellt. Röder betont, dass auch Spieler, die in dieser Saison weniger Einsatzzeiten erhalten haben, einen wichtigen Beitrag zum Aufstieg geleistet hätten. Einige von ihnen könnten im Finale ihre Chance bekommen.
Vor dem Gegner warnt der Energie-Coach ausdrücklich. Mit Andy Hebler verfüge Krieschow über enorme Qualität im Strafraum. Entscheidend werde es sein, die Box konsequent zu verteidigen, schnell ins Gegenpressing zu kommen und das eigene Spiel durchzusetzen. Dass das Finale im LEAG Energie Stadion ausgetragen wird, sieht Röder nicht als entscheidenden Vorteil. Zwar kenne man Platz und Umgebung bestens, dennoch erwarte er ein Spiel mit Fans beider Lager und eine besondere Atmosphäre.
Nach dem Abpfiff sollen zudem mehrere Spieler offiziell verabschiedet werden. Der Fokus liege darauf, den Aufstiegshelden die gebührende Wertschätzung zu geben.
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Koch: „Wir sind klarer Underdog“
Beim VfB Krieschow ist die Rollenverteilung eindeutig. Trainer Robert Koch spricht offen von der Außenseiterposition. Energie Cottbus gehe als Zweitligist und Favorit ins Spiel, das sei allen bewusst. Dennoch gehe es um einen Titel – und Titel wolle man gewinnen. Mit der Qualifikation für den DFB-Pokal habe der Verein bereits einen Meilenstein erreicht. Darauf könne man stolz sein. Das Finale biete nun die Möglichkeit, die Saison mit einem weiteren Erfolg abzuschließen.
Von einem möglichen Fitnessvorteil durch die Energie-Feierlichkeiten hält Koch wenig. Die Cottbuser seien Profis, die genau wüssten, wie sie sich auf ein Spiel vorbereiten. Man selbst müsse neben Leidenschaft und Disziplin auch das nötige Spielglück auf seiner Seite haben. Mit Blick auf die Kulisse hofft Koch auf eine stimmungsvolle und faire Atmosphäre. Beide Vereine hätten in den vergangenen Jahren ein respektvolleres Miteinander entwickelt. Das Finale solle ein gemeinsames Fußballfest für die Lausitz werden.
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Unterschiedliche Voraussetzungen – ein gemeinsames Ziel
Die Ausgangslage ist klar: Energie Cottbus geht als Favorit ins Spiel und möchte die Saison mit einem weiteren Titel abschließen. Der VfB Krieschow reist mit großem Respekt, aber auch mit dem Willen an, die Chance auf eine Überraschung zu nutzen.
Am Ende steht für beide Seiten mehr als nur ein Pokal auf dem Spiel. Es ist ein besonderes Kapitel im Lausitzer Fußballjahr – mit Emotionen, Abschieden und vielleicht auch einer kleinen Sensation.
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