Trotz mancher Schwierigkeit kommen die fünf Mofa-Enthusiasten aus Kahren Stück für Stück voran, wollen sie doch pünktlich am 21. Mai in El Arenal auf Mallorca ankommen. Unterwegs sind sie dabei auf ihren Simson-Mofas mit denen im Schnitt 30 km/h erreicht werden. Zeit für die telefonische Nachfrage beim „chef de mission“ Stefan Hanke, wie es so läuft.
Kahrener Kolbenklopfer lassen sich weder von Regen noch von Schnee stoppen
Erst mal zur Beruhigung an alle, die und daheim die Daumen drücken und in Gedanken bei uns sind: es geht uns gut, wir kommen voran und meistern auch diese und jene Schwierigkeit.
Welche Schwierigkeiten musstet ihr auf den ersten drei Etappen meistern?
Gerade die dritte Etappe zu unserem heutigen Ziel Hanau war schon ziemlich grenzwertig. Die ein oder andere Panne gehört natürlich dazu. Heute war es ein Plattfuß und Wasser im Vergaser, aber das kann man ja schnell beheben. Viel schlimmer war, dass wir bei Fulda in der Rhön in ein Schneetreiben reingekommen sind, übrigens bei Temperaturen von einem Grad unter null. Dementsprechend sind wir auf den Mopeds ziemlich steif gefroren und mussten deshalb ab und an absteigen und eine Gymnastikeinheit zur „Wiederbelebung“ einlegen.

Ihr habt einen straffen Zeitplan. Da sind Verzögerungen wegen solcher Erlebnisse doch eher hinderlich.
Das stimmt, an den Plan versuchen wir uns unbedingt zu halten. Auch wenn es mal bergig wird und wir kräftig in die Pedale treten müssen, weil die Technik der Mofas an die Grenzen kommt. Aber wir kämpfen uns tapfer durch und sind gut im Plan. Täglich schaffen wir knapp 200 Kilometer und erreichen damit auch immer die vorhergesehenen Campingplätze, auf denen wir unsere Zelte und den Pavillon aufschlagen.
Wie geht es weiter? Es geht straff in Richtung Männertag, für Euch in Richtung Ruhetag?
Nein, das Thema Männertag und die entsprechende Feierei hatten wir von vornherein völlig ausgeklammert. Wir werden über Karlsruhe zur französischen Grenze fahren und da wir uns da vorher erkundigt haben wissen wir, dass dieser Feiertag drüben und Frankreich kein Feiertag ist, werden wir unterwegs von keinen feiernden radelnden Männergruppen abgelenkt und daran erinnert, dass wir es heute ja viel einfach und lustiger hätten haben können.
Gespräch: Georg Zielonkowski
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Red. / Georg Zielonkowski




