Ein gemeldeter Ölfilm auf dem Wasser hat am Sonntagvormittag im Hafenbereich des Jugendzentrums Blossin einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie Blaulichtreport Lausitz vor Ort berichtet, war unter dem Einsatzstichwort „Öl auf Wasser“ eine vermeintlich größere Menge einer öligen Substanz auf der Wasseroberfläche gemeldet worden. Verletzte gab es nicht. Eine konkrete Gefahr für Gewässer oder Umwelt bestätigte sich nach der Prüfung durch die Einsatzkräfte nicht.
Ölalarm Blossin: Vier Wehren rücken zum Hafen aus
Umgehend machten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Friedersdorf, Prieros, Dolgenbrodt und zusätzlich der Feuerwehr Wildau auf den Weg in die Gemeinde Heidesee. Sie sollten die Lage erkunden und mögliche Umweltschäden eindämmen. Vor Ort bestätigte sich nach Angaben von Blaulichtreport Lausitz zunächst der erste Eindruck: Auf der Wasseroberfläche war tatsächlich eine ölige Schicht sichtbar, deren Herkunft zunächst unklar blieb.
Im weiteren Einsatzverlauf geriet ein anliegendes Boot in den Fokus der Erkundung. Die Einsatzleitung vermutete, dass von diesem Fahrzeug möglicherweise Diesel ausgetreten sein könnte. Nach einer umfassenden Kontrolle ließ sich dieser Verdacht jedoch nicht erhärten. Auch an anderen Stellen im Hafenbereich fanden die Wehrleute bei der weiteren Prüfung keinen akuten Ölaustritt.
Rückstände nach Reinigungsarbeiten als mögliche Ursache
Als Erklärung für die sichtbaren Verschmutzungen rückten leichte Rückstände in den Blick, die im Zusammenhang mit kürzlich durchgeführten Reinigungsarbeiten an Booten stehen könnten. Nach der Winterpause waren mehrere Fahrzeuge zuletzt wieder zu Wasser gelassen worden. Dabei können sich nach Einschätzung der Feuerwehr geringe Mengen von Ablagerungen auf der Wasseroberfläche verteilt haben.
Nach der vollständigen Erkundung und Kontrolle des Bereichs gab die Feuerwehr schließlich Entwarnung. Eine konkrete Gefährdung für Gewässer oder Umwelt bestand nach aktuellem Stand nicht. Der Ölalarm Blossin konnte daraufhin ohne weitere Maßnahmen beendet werden. Für die Einsatzkräfte endete der Aufzug damit ebenso glimpflich wie für die Umwelt.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Schönefeld: Samstagnacht wurde ein Funkwagen auf einer Hauptstraße von zwei männlichen Personen zur Hilfe herangewunken, weil ihr Pkw eine Panne hatte. Bei der Überprüfung des Pkw stellte sich heraus, dass dieser in Berlin als gestohlen gemeldet wurde. Des Weiteren wurden im Pkw weitere Gegenstände (z. B. Ausweis, Münzsammlung) aufgefunden, die nicht den beiden Personen gehören und nach Diebstählen ebenfalls in Fahndung standen. Die beiden männlichen Personen sind einschlägig wegen schwerer Eigentumsdelikte polizeilich bekannt und wurden in Folge vorläufig festgenommen.
Schönefeld: Am Samstagmorgen stellte ein Mitarbeiter eines Berliner Autohauses fest, dass in einem Parkhaus im Bereich des Flughafen BER bei fünf hochwertigen Pkw, die dort zwischengelagert wurden, verschiedene Fahrzeugteile, wie z. B. Lenkräder, Kombiinstrumente, Abstandshalter und komplette Reifensätze gestohlen wurden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 35.000 Euro.
Königs Wusterhausen: Am Freitagvormittag konnte eine Tatverdächtige mehrerer Geldbörsendiebstähle festgenommen werden. Nachdem der Tatverdächtigen mehrere Diebstähle von Geldbörsen in verschiedenen Supermärkten im Bereich Königs Wusterhausen nachgewiesen werden konnten, wurde durch das zuständige Amtsgericht ein Haftbefehl erlassen. Daraufhin wurde die Tatverdächtige durch die Polizei an ihrer Wohnanschrift festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Golßen: Am Samstagnachmittag führten Polizeibeamte in Golßen bei einem Fahrer eines E-Scooters eine Verkehrskontrolle durch. Während der Kontrolle stellten die Polizeibeamten beim Fahrzeugführer körperliche Auffälligkeiten fest, welche auf den Konsum berauschender Mittel hindeuteten. Dieser gab an, dass er zuvor Cannabis konsumiert habe. Um dies gerichtsfest zu dokumentieren, ging es für den Fahrzeugführer ins Krankenhaus zur Blutprobenentnahme. Hinzu kommt, dass sein Gefährt nicht versichert war. Seine Fahrt war anschließend beendet. Ihn erwartet nun Post von der Kriminalpolizei.
Klein Köris: Auf der B179 hat sich Freitagabend gegen 20:40 Uhr ein Reh in den Weg eines Autos gestellt. Durch die Kollision mit dem Auto wurde das Reh so schwer verletzt, dass es durch die Polizeibeamten mit der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden musste. Am Auto entstand ein Schaden von ca. 1.500 Euro.
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