Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat bei seinem jährlichen Treffen der Medizinstipendiatinnen und -stipendiaten den Rettungsdienst in den Mittelpunkt gestellt und damit praxisnahe Einblicke in die Notfallversorgung ermöglicht. Sieben der aktuell elf geförderten Studierenden nahmen an dem ganztägigen Programm teil, das neben Austauschformaten auch Besuche bei der ADAC-Luftrettung in Senftenberg und am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz umfasste. Dort konnten sie unter anderem den Rettungshubschrauber „Christoph 33“ kennenlernen sowie praktische Übungen in der Lehrrettungswache absolvieren. Ziel der Initiative ist es, angehende Mediziner frühzeitig an die Region zu binden und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen.
Einblicke in den Rettungsdienst im Landkreis OSL
Am 2. April kamen die Medizinstipendiatinnen und -stipendiaten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. Wie der Landkreis mitteilte, stand diesmal der Rettungsdienst im Mittelpunkt. Ziel der ganztägigen Veranstaltung war es, praxisnahe Einblicke in die Notfallversorgung zu geben und gleichzeitig den Austausch zwischen Studierenden, Verwaltung und Gesundheitswesen zu fördern.
Aktuell unterstützt der Landkreis elf Studierende der Humanmedizin. Sie studieren unter anderem in Potsdam, Neuruppin, Leipzig, Jena, Aachen und Berlin. Sieben von ihnen nahmen an dem Treffen teil. Besonders großes Interesse besteht laut Landkreis derzeit an Fachrichtungen wie Anästhesie, Chirurgie, Palliativmedizin und Allgemeinmedizin.
Austausch und Praxisübungen für Nachwuchsmediziner
Zum Auftakt wurden die Teilnehmenden in der Kreisverwaltung begrüßt. In einer Gesprächsrunde berichteten die Studierenden über ihre Erfahrungen im Studium sowie über ihre beruflichen Pläne. Nach Angaben des Landkreises bewerteten sie ihr Studium durchweg positiv. Auch ein Wechsel in andere Regionen spiele aktuell keine große Rolle.
Im weiteren Verlauf besuchten die Stipendiatinnen und Stipendiaten die ADAC-Luftrettung am Standort Senftenberg. Dort stellte die Ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes im Landkreis, Dr. med. Petra Prignitz, die Abläufe und Besonderheiten vor. Die Teilnehmenden konnten den Rettungshubschrauber „Christoph 33“ besichtigen und erhielten Einblicke in reale Einsatzsituationen.
Zur Mittagszeit ging es zum FamilienCampus Lausitz in Klettwitz. Dort stellten Vertreter des Standorts die Entwicklung und Angebote vor. Laut Landkreis reicht das Spektrum von der Ausbildung medizinischer Fachkräfte bis hin zu sozialen Angeboten wie Kinder- und Jugendhilfe. Zudem wurde die Zusammenarbeit zwischen Notfallsanitätern und Ärzten thematisiert.
Am Nachmittag folgte ein praktischer Teil in der Lehrrettungswache Senftenberg. Unter Anleitung von Fachpersonal konnten die Studierenden selbst Übungen durchführen. Dazu gehörte unter anderem das Entfernen eines Fremdkörpers aus den Atemwegen einer Übungspuppe sowie das Setzen eines Zugangs mit medizinischen Instrumenten. Diese Übungen sollten laut Landkreis die Anforderungen im Rettungsdienst anschaulich vermitteln.
Stipendienprogramm soll Ärzte in die Region bringen
Den Abschluss bildete eine Feedbackrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke schilderten. Die Rückmeldungen fielen laut Landkreis durchweg positiv aus. Gleichzeitig wurden Wünsche für kommende Treffen geäußert, etwa Einblicke in medizinische Versorgungszentren oder die Leitstelle Lausitz.
Mit dem Stipendienprogramm verfolgt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz das Ziel, medizinischen Nachwuchs frühzeitig an die Region zu binden. Studierende der Human- oder Zahnmedizin erhalten während ihres Studiums finanzielle Unterstützung. Im Gegenzug verpflichten sie sich, später im Landkreis tätig zu werden. Trotz angespannter Haushaltslage soll die Förderung nach Angaben des Landkreises weitergeführt und möglichst ausgebaut werden.
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