Martin Wolf ist zum neuen Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg gewählt worden. Das teilte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz am heutigen Dienstagvormittag mit. Der 47-Jährige soll das Amt ab Oktober 2026 übernehmen und die Entwicklung der Region weiter vorantreiben. Die Wahl fiel einstimmig.
Neuer Verbandsvorsteher für Lausitzer Seenland
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg hat am 30. März Martin Wolf einstimmig zum neuen Verbandsvorsteher gewählt. Wie aus einer Presseinformation des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hervorgeht, beginnt seine Amtszeit am 1. Oktober 2026. Mit der Entscheidung soll eine kontinuierliche und zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Region gesichert werden.
Der bisherige Amtsinhaber Detlev Wurzler hatte seine Nachfolge frühzeitig ausgeschrieben, um eine geordnete Übergabe zu ermöglichen. Insgesamt gingen laut Landkreis 14 Bewerbungen ein. Martin Wolf konnte sich dabei durch seine fachliche Erfahrung und seine Vorstellung zur zukünftigen Ausrichtung des Verbandes durchsetzen.
Erfahrung und regionale Verwurzelung als Grundlage
Martin Wolf ist seit 2017 Leiter der Infrastruktur beim Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg. Der gebürtige Bautzener studierte Bauingenieurwesen in Zittau und war zuvor als Projektingenieur in Senftenberg tätig. Neben seiner beruflichen Laufbahn engagiert er sich seit mehreren Jahren im Nachwuchsfußball sowie in der katholischen Pfarrgemeinde in Senftenberg.
Nach Angaben des Landkreises bringt Wolf damit sowohl fachliche Kompetenz als auch regionale Verbundenheit mit. Beides soll eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Lausitzer Seenlandes bilden.
Zentrale Projekte im Lausitzer Seenland im Fokus
Zu den aktuellen Projekten des Zweckverbandes zählen mehrere Vorhaben zur Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur. Dazu gehören unter anderem das Gewässererlebnisprojekt „Anna-Mathilde“ am Großräschener See sowie die Entwicklung der Sedlitzer Bucht mit dem Multifunktionsgebäude „KANU Sedlitz“.
Weitere Maßnahmen betreffen die Aufwertung rund um die Landmarke Rostiger Nagel sowie die Modernisierung der Freizeit- und Infrastruktur am Senftenberger See. Ergänzt werden diese Projekte durch das KOMONA-Vorhaben „ÖWiLand“, das laut Landkreis die ökologische Wiederbelebung der Bergbaufolgelandschaft unterstützen soll. Das Folgeprojekt „GeNaLe“ konzentriert sich auf nachhaltige Natur- und Lebensräume.
Zweckverband gestaltet touristische Entwicklung
Der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg koordiniert gemeinsam mit kommunalen Mitgliedern und sächsischen Partnern die Entwicklung der Region zu einer modernen Tourismus- und Wirtschaftsregion. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Planung, Projektumsetzung sowie der Betrieb öffentlicher Infrastruktur.
Mitglieder des Verbandes sind neben dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Städte und Gemeinden Senftenberg, Großräschen, Altdöbern, Neu-Seeland und Lichterfeld-Schacksdorf. Ziel bleibt es laut Landkreis, die wirtschaftlichen und touristischen Potenziale der Region weiter auszubauen und nachhaltig zu entwickeln.
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Red. / Presseinformation







