In der Tarifrunde Nahverkehr Brandenburg gibt es nach Angaben der Gewerkschaft ver.di zwar Bewegung, eine Einigung sei jedoch weiterhin nicht in Sicht. In der dritten Verhandlungsrunde am gestrigen Mittwoch (18. Februar) legte der Kommunale Arbeitgeberverband Brandenburg allerdings erstmals ein konkretes Angebot vor. Das teilte ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Germanus mit.
Tarifrunde Nahverkehr Brandenburg: Angebot liegt vor
Am Mittwoch, 18. Februar 2026, hat die dritte Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Nahverkehr Brandenburg zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg stattgefunden. Nachdem in den ersten beiden Verhandlungsrunden kein konkretes Verhandlungsangebot vorgelegt worden war, präsentierte der KAV Brandenburg nun ein nach Verdi-Angaben verhandelbares Angebot.
Beide Seiten, so Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Germanus, seien dennoch weiterhin deutlich von einer Einigung entfernt. Als zentrale Knackpunkte gelten der Einstieg in die Reduzierung der Wochenarbeitszeit, die Verlängerung der Mindestruhezeit, die Erhöhung des Entgelts sowie die Ausweitung der Urlaubstage.
Finanzielle Rahmenbedingungen erschweren Verhandlungen
Wie ver.di mitteilt, werden die Gespräche zudem durch die aus Sicht der Gewerkschaft mangelhafte finanzielle Ausstattung des öffentlichen Personennahverkehrs durch die Bundes- und Landesregierung erschwert.
„Wir sehen Bewegung in den Verhandlungen, sind aber noch weit von einer Einigung entfernt. Es ist gut, dass die Arbeitgeber endlich ein konkretes Verhandlungsangebot vorgelegt haben. Das muss aber in der nächsten Runde noch deutlich nachgebessert werden“, erklärt die ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Germanus.
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Red. / Presseinformation







