Die Lausitzer Füchse haben am gestrigen Sonntag den EHC Freiburg in der Eisarena Weißwasser mit 5:2 geschlagen und damit ihren fünften Sieg in Folge gefeiert.
Torloses erstes Drittel, dann vier Tore im zweiten
Vor 2.724 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser begegneten sich beide Teams im ersten Drittel auf Augenhöhe. Sowohl die Schuss- als auch die Bullystatistik war laut Spielbericht nahezu ausgeglichen. Auf Seiten der Füchse verhinderte Torhüter Anthony Morrone mit mehreren starken Paraden einen Rückstand, während auf der Gegenseite Fabian Hegmann die Null hielt. So ging es torlos in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild dann grundlegend. Adam Brady erzielte in der 24. Minute auf Vorlage von Charlie Jahnke und Lennard Nieleck das 1:0 für die Gastgeber. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Lane Scheidl mit seinem ersten Treffer des Abends auf 2:0. Der Goldhelm-Träger nutzte dabei eine Vorlage von Norwin Panocha.
Freiburg verkürzt, doch Füchse antworten doppelt
Die Freiburger Wölfe ließen sich vom Zwei-Tore-Rückstand nicht entmutigen. In der 28. Minute gelang Shawn O’Donnell in Überzahl der Anschlusstreffer zum 2:1. Eero Elo hatte die Scheibe parallel zur Grundlinie vor das Tor gebracht, wo O’Donnell am rechten Pfosten einnetzte.
Die Antwort der Lausitzer Füchse folgte jedoch noch im selben Drittel. Clarke Breitkreuz stellte in der 38. Minute per Überzahltreffer den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Lane Scheidl und Adam Brady hatten den Angriff eingeleitet, Breitkreuz verwandelte zum 3:1. Nur rund zwei Minuten später baute Kyle Havlena den Vorsprung mit einem weiteren Powerplay-Tor auf 4:1 aus. Der Treffer wurde per Videobeweis bestätigt.
Scheidl trifft doppelt, Morrone hält den Vorsprung fest
Im Schlussabschnitt mussten die Füchse zunächst eine Unterzahl überstehen, die aus einer Strafe gegen Alexander Dosch aus dem zweiten Drittel resultierte. Die Mannschaft von Chefcoach Christof Kreutzer verteidigte diese Phase jedoch erfolgreich. Torhüter Morrone zeigte dabei laut Spielbericht einen starken Auftritt und parierte unter anderem einen Schuss aus Nahdistanz von Eero Elo.
In der 55. Minute machte Lane Scheidl als Doppeltorschütze mit seinem zweiten Treffer des Abends den Deckel drauf. Clarke Breitkreuz und Adam Brady bereiteten das 5:1 in Überzahl vor. David Trinkberger konnte in der 57. Minute für Freiburg noch auf 5:2 verkürzen, doch an der komfortablen Führung der Füchse änderte das nichts mehr.
Specialteams als Schlüssel zum Erfolg in Weißwasser
Ein wesentlicher Faktor für den deutlichen Sieg war die Leistung der Überzahlformationen. Drei der fünf Treffer der Lausitzer Füchse fielen im Powerplay. Die Torschützen verteilten sich auf vier verschiedene Spieler, was die Breite im Kader der Gastgeber unterstreicht. Neben der Reihe um Scheidl, Breitkreuz und Brady sorgten auch Jahnke, Nieleck und Havlena für Akzente im Angriffsspiel.
Die Freiburger mussten auf den gesperrten Sameli Ventelä sowie den angeschlagenen Alexander De Los Rios verzichten. Ventelä war nach einem Bandencheck im Spiel gegen Kassel mit einer großen Strafe belegt worden und fehlte dem Team damit im Aufbauspiel. Nach dem vierten Gegentor wechselten die Gäste ihren Torhüter, Patrik Cerveny ersetzte Hegmann zwischen den Pfosten.
Fünfter Sieg in Serie festigt Tabellenplatz sieben
Mit dem fünften Sieg in Folge festigen die Lausitzer Füchse ihren siebten Tabellenplatz in der DEL2. Der Abstand zur Playdown-Runde hat sich durch den Erfolg weiter vergrößert. Es war die 116. Begegnung zwischen beiden Mannschaften in der Geschichte. In der laufenden Saison hatten die Freiburger die beiden vorherigen Aufeinandertreffen jeweils knapp für sich entschieden.
Am kommenden Freitag treten die Lausitzer Füchse auswärts bei den Roten Teufeln Bad Nauheim an. Der Spielbeginn ist für 19:30 Uhr angesetzt.
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Red. / Presseinformation
Foto: Lausitzer Füchse








