Ermittlungsverfahren wegen Waffen- und Sprengstoffdelikten
Nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz richtet sich das Ermittlungsverfahren gegen einen 64-jährigen Mann. Ihm werden Verstöße gegen das Waffengesetz, das Herstellen und der Besitz verbotener Gegenstände, der unerlaubte Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen sowie Bedrohungsdelikte zur Last gelegt. Ziel des Einsatzes war die Vollstreckung eines Sitzungshaftbefehls, der im Rahmen des laufenden Verfahrens erlassen worden war. Im Einsatz befanden sich Kräfte der Kriminalpolizei, des Einsatzzuges sowie Spezialkräfte des Landeskriminalamtes und des Polizeiverwaltungsamtes.
Spezialkräfte sichern Wohnobjekt
In den frühen Morgenstunden sicherten Kräfte des Spezialeinsatzkommandos das betroffene Wohnobjekt. Dabei trafen die Einsatzkräfte den Beschuldigten sowie zwei weitere Personen an, eine 54-jährige Frau und einen weiteren 64-jährigen Mann. Gegen den zweiten 64-Jährigen lag ebenfalls ein Sitzungshaftbefehl vor. Auch dieser wurde im Rahmen des Einsatzes vollstreckt, wie die Polizei weiter mitteilte.
Durchsuchung und Sicherstellungen
Kriminalisten durchsuchten das Objekt mit Unterstützung des Einsatzzuges. Dabei stellten sie mehrere Gegenstände fest, bei denen der Verdacht besteht, dass sie unter das Waffengesetz fallen. Die betreffenden Gegenstände wurden sichergestellt. Eine abschließende waffenrechtliche Prüfung steht nach Angaben der Polizei noch aus. Am Mittag führten Einsatzkräfte den Beschuldigten beim zuständigen Amtsgericht vor. Ein Richter setzte den Sitzungshaftbefehl in Vollzug. Anschließend wurde der Mann durch uniformierte Kräfte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
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Red. / Presseinfo
Bilder: Vivian Opitz / Blaulichtreport Lausitz












