Jahresempfang der Stadt Spremberg
Wie die Stadt Spremberg mitteilte, war der Jahresempfang von einer großen Beteiligung geprägt. Bürgermeisterin Christine Herntier begrüßte Gäste aus der Landes- und Kommunalpolitik, aus Industrie, Handel, Wirtschaft und Handwerk. Unter den Anwesenden war unter anderem der Lausitzbeauftragte Klaus Freytag. Zudem reiste eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Szprotawa an, die die Grüße des erkrankten Bürgermeisters überbrachte.
Hauptredner des offiziellen Teils war Adi Rösch, Vorstandsvorsitzender der LEAG. Er dankte der Stadt Spremberg für das langjährige Vertrauen und die enge Zusammenarbeit, insbesondere mit der Wirtschaftsförderung ASG Spremberg GmbH. In seinem Beitrag ging Rösch auf den Wandel am Kraftwerksstandort im Industriegebiet Schwarze Pumpe ein. Die bisher zentrale Rolle der Energiegewinnung aus Kohle verändere sich zunehmend hin zu erneuerbaren Energiequellen. Für die kommenden Jahre seien neue, gemeinsame Großprojekte vorgesehen.
Blick nach vorn und Auftakt ins Jubiläumsjahr
Ein Schwerpunkt künftiger Entwicklungen liege nach Angaben der Stadt auf der Fachkräftegewinnung. Dabei spiele der neue Ausbildungsstandort Innovatorium Lausitz eine wichtige Rolle. Neben den optimistischen Zukunftsaussichten nahm Bürgermeisterin Herntier auch Bezug auf weniger erfreuliche Ereignisse der jüngeren Stadtgeschichte. Zugleich betonte sie, dass sich in Spremberg inzwischen vielfältige Formen des Austauschs, des Zuhörens und des Miteinanders etabliert hätten.
Einen besonderen Höhepunkt bildete die symbolische Eröffnung des Festjahres. Vor 725 Jahren wurde Spremberg erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Der Geschäftsführer der Spremberger Kino- und Kultur GmbH, Michael Apel, moderierte den Abend und gab einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Vorgesehen sind unter anderem mehrere Ausstellungen, ein Tag der Ortsteile, Gesangs- und Filmwettbewerbe, ein Blasmusik-Contest, ein sorbischer Tag sowie ein Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz zum Thema „Respekt“.
Wer sich über die Veranstaltungen informieren möchte, kann laut Stadt die ab sofort erhältlichen Veranstaltungsflyer und die Festschrift zur Stadtgeschichte nutzen. Diese sind unter anderem in der Stadt- und Touristinformation am Markt erhältlich. Dort werden auch verschiedene Werbeartikel zum Jubiläum „725 Jahre Spremberg“ angeboten, darunter Flaschenöffner, Beutel, Kalender, ein spezielles Skatspiel sowie ein eigens kreiertes Festbier.
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Red. / Presseinformation







