Das Staatstheater Cottbus ist mit der Inszenierung „Der Hauptmann von Köpenick“ zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen worden und damit erstmals bei dem renommierten Festival vertreten. Wie das Theater mitteilte, wurde die Inszenierung von Sebastian Hartmann nach dem Schauspiel von Carl Zuckmayer von einer Kritikerjury unter die zehn bemerkenswertesten Produktionen der Saison gewählt und wird vom 1. bis 17. Mai 2026 in Berlin gezeigt. Intendant Hasko Weber und Schauspieldirektor Raban Witt würdigen die Einladung als besondere Anerkennung für Ensemble, Regieteam und das gesamte Haus. Die Produktion feierte am 20. September 2025 im Großen Haus Premiere und eröffnete zugleich die Interimsintendanz von Hasko Weber, wobei sie in Cottbus intensiv und teils kontrovers diskutiert wurde. Für Regisseur Sebastian Hartmann ist die Einladung doppelt bedeutend, da er im selben Jahr auch mit einer weiteren Inszenierung an einem anderen Theater nominiert ist.
Einladung zum Berliner Theatertreffen 2026 für Cottbuser Inszenierung
Das Staatstheater Cottbus ist mit dem Schauspiel „Der Hauptmann von Köpenick“ zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen worden. Die Inszenierung von Sebastian Hartmann nach dem gleichnamigen Werk von Carl Zuckmayer zählt damit zu den zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der laufenden Spielzeit im deutschsprachigen Raum. Das Berliner Theatertreffen findet vom 1. bis 17. Mai 2026 statt und wird von einer Kritikerinnen- und Kritikerjury zusammengestellt.
Für das Staatstheater Cottbus ist es die erste Einladung zu diesem renommierten Festival. Intendant Hasko Weber zeigte sich erfreut über die Entscheidung der Jury und bezeichnete die Einladung als große Würdigung der gemeinsamen Arbeit aller Beteiligten. Auch Schauspieldirektor Raban Witt sprach von einer besonderen Wertschätzung für das Ensemble, das künstlerische Team sowie das gesamte Theater.
Inszenierung eröffnete Interimsintendanz im September 2025
Die Produktion „Der Hauptmann von Köpenick“ feierte ihre Premiere am 20. September 2025 im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus. Mit der Inszenierung wurde zugleich die einjährige Interimsintendanz von Hasko Weber eröffnet. Seit der Premiere wurde das Schauspiel innerhalb der Stadt Cottbus sowie in den anschließenden Nachgesprächen kontrovers diskutiert.
In seiner Inszenierung greift Regisseur Sebastian Hartmann die markante Fassade des Großen Hauses mit dem Schriftzug „Der deutschen Kunst“ auf. Das Bühnenbild eröffnet ein Theater im Theater und nutzt eine Guckkastenbühne. Hartmann bedient sich dabei eines derben Kasperle- und lebendigen Marionettentheaters, um das Volksstück neu zu erzählen. Das Ensemble nähert sich der Titelfigur Wilhelm Voigt spielerisch als Gauklertruppe, die das Stück seit vielen Jahren aufführt. Dabei werden die Fragen des Stückes bewusst offen in den Raum gestellt.
Es spielen Torben Appel, Gunnar Golkowski, Benjamin Kühni, Charlotte Müller, Ariadne Pabst, Markus Paul, Charlie Schülke und Lucie Luise Thiede.
Rückkehr von Regisseur Sebastian Hartmann nach Cottbus
„Der Hauptmann von Köpenick“ ist die erste Inszenierung von Sebastian Hartmann am Staatstheater Cottbus. Mit der Arbeit kehrte der Regisseur an den Ort zurück, an dem er entscheidende Jahre seiner Kindheit verbracht hat, nachdem er zuvor an zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Theatern tätig war.
Für Hartmann ist die Einladung zum Berliner Theatertreffen 2026 zudem eine doppelte Anerkennung. Neben der Cottbuser Inszenierung ist er im selben Jahr auch mit seiner Arbeit „Serotonin“ am Hans Otto Theater Potsdam nominiert.
Regie und Bühne der Cottbuser Produktion liegen bei Sebastian Hartmann, für die Kostüme zeichnet Adriana Braga Peretzki verantwortlich. Das Licht gestaltete Lothar Baumgarte, die Dramaturgie übernahm Leonie Hahn.
Die nächsten Vorstellungen von „Der Hauptmann von Köpenick“ finden am Freitag, 30. Januar 2026, um 19.30 Uhr sowie am Donnerstag, 12. Februar 2026, ebenfalls um 19.30 Uhr statt.
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