An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem ist das erste hochschuldidaktische Training für die zukünftigen Lehrenden des neuen Modellstudiengangs Humanmedizin gestartet. Wie das Uniklinikum mitteilte, soll damit ein zentraler Impuls für den Aufbau einer medizinischen Lehre mit Blick auf den geplanten Studienstart im Wintersemester 2026/27 gesetzt werden. Insgesamt nahmen 60 angehende Lehrende aus unterschiedlichen Berufsgruppen an dem Auftakt teil und erhielten in mehreren Trainingsgruppen eine Einführung in ihre künftige Rolle in der Lehre, grundlegende didaktische Konzepte sowie das Rahmencurriculum des neuen Studiengangs. Das Training wurde von den Beteiligten laut der MUL-CT positiv bewertet und bildet den Auftakt einer mehrteiligen Workshopreihe, mit der das Uniklinikum ihre Mitarbeitenden systematisch auf die neuen Lehranforderungen vorbereiten will.
Das Uniklinikum Cottbus teilte dazu mit:
An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) ist das erste hochschuldidaktische Training für die zukünftigen Lehrenden des neuen Modellstudiengangs Humanmedizin gestartet. Damit setzt die Universität einen zentralen Impuls für den Aufbau einer hochwertigen medizinischen Lehre und die Vorbereitung auf den Studienstart im Wintersemester 2026/27. Insgesamt nahmen 60 angehende Lehrende am Auftakt teil, darunter Chefärztinnen und Chefärzte, Assistenzärztinnen und -ärzte sowie Naturwissenschaftlerinnen und Psychologinnen. In drei Trainingsgruppen erhielten sie eine fundierte Einführung in ihre neue Rolle in der Lehre.
Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Dr. Asja Maaz, Leiterin des Geschäftsbereichs Studium und Lehre, sowie von Janina Barth, die seit dem 1. Dezember das Team verstärkt. Barth bringt umfangreiche hochschuldidaktische Expertise aus verschiedenen Universitätsmedizinen ein und wird künftig eine Schlüsselrolle bei der Qualifizierung der Lehrenden an der MUL – CT übernehmen. Im Zentrum des ersten Trainings standen das Rahmencurriculum des neuen Modellstudiengangs sowie grundlegende didaktische Konzepte. In praxisnahen Übungen erarbeiteten die Teilnehmenden, wie smarte Lernziele formuliert werden und wie eine wirksame, zeitgemäße Lehre gestaltet werden kann.
Die Rückmeldungen zum Auftakttraining fielen durchweg positiv aus: „Tolles Team, gut organisiert. Didaktik wird hier auf allgemeiner und auf konkreter Ebene interessant vermittelt“, sagt Dr. Julius Broesske von der Klinik für Neurologie. „Wenn alle an der Lehre beteiligten Kollegen die Basics einer guten Lehre beherrschen, kann sich die Qualität des Medizinstudiums an der MUL – CT sehen lassen. Dafür war diese Veranstaltung enorm wichtig“, sagt Dr. Sonia Ziegler von der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie. Und Dr. Michael Starke appelliert: „Das wird Arbeit, aber machen wir uns auf“, so der Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin.
Bis zum Studienstart sind weitere Workshops geplant: Bereits im April und September werden die nächsten Trainings stattfinden, um die Mitarbeitenden der MUL – CT systematisch und zielgerichtet auf ihre neuen Lehrverantwortungen vorzubereiten. Mit dem erfolgreichen Auftakt der Trainingsreihe ist ein weiterer bedeutender Schritt in der Vorbereitung auf den Start des Modellstudiengangs getan. Der Geschäftsbereich Studium und Lehre unterstreicht damit die Priorität qualitativ hochwertiger universitärer Lehre – als Grundlage für die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte von morgen.
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Red. / Presseinformation
Bild: MUL-CT









