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Cottbus Freitag, 16 September 2016 12:04 |  von Redaktion

26. FilmFestival Cottbus - Osteuropa zwischen Geschichte und neuen Herausforderungen

26. FilmFestival Cottbus -  Osteuropa zwischen Geschichte und neuen Herausforderungen

Bereits zum 26. Mal bringt das FilmFestival Cottbus vom 8. bis 13. November die Welt des osteuropäischen Films nach Cottbus. In vier Wettbewerben und weiteren acht Programmsektionen präsentiert es vom Blockbuster bis zum Arthousefilm knapp 200 Produktionen aus rund 35 Ländern. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgt für Anregung und Unterhaltung auch abseits der Leinwand.

Kern des Festivalprogramms sind erneut die drei Sektionen Wettbewerb Spielfilm, Wettbewerb Kurzspielfilm sowie U18 Wettbewerb Jugendfilm, dessen Umfang - bisher Polen und Deutschland - in diesem Jahr um die Tschechische Republik erweitert wird. Einmal mehr konnten für die Bewertung der Beiträge fachkundige Jurys gewonnen werden. Schon die Jury des Wettbewerbs Spielfilm ist hochkarätig besetzt: über die diesjährigen Preisträger entscheiden die Schauspielerin und Regisseurin Mirjana Karanovic (Serbien), die Cottbus-Gewinnerin 2015 und diesjähriger Berlinale-"Shootingstar" Tihana Lazovic (Kroatien), die Schauspielerin Kate Molchanova (Ukraine), der Produzent Marek Rozenbaum (Israel) sowie die Schriftstellerin Elisabeth Hermann (Deutschland).

Themen 2016: Spuren suchen und Fokus Kuba

"Gerade in der heutigen Zeit ist es immens wichtig, mit allen verfügbaren Mitteln Brücken zu schlagen. Das tun wir hier hauptsächlich mit dem Medium Film", beschreibt Geschäftsführer Andreas Stein die Intention des Festivals. Programmdirektor Bernd Buder konkretisiert: "Mit einer neuen Fokus-Reihe, die sich in diesem Jahr Kuba widmet, wenden wir uns einem Themenspektrum zu, welches uns in Länder führen wird, die im 20.Jahrhundert stark von den Einflüssen des Sozialismus sowjetischer Lesart geprägt wurden. Außerdem wird die Specials-Reihe "Spuren suchen: deutsch-tschechisch- polnische Geschichte(n) im Wandel" die zunehmenden Bemühungen polnischer und tschechischer Filmemacher aufgreifen, die Aussiedlungen von Menschen als Folge der Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges detailliert zu beleuchten." Die Reihe "Brücken und Brüche" beschäftigt sich mit Identifikationsbrüchen im Ostdeutschland der 90er Jahre. Die Organisatoren stellen sich nach dem Jubiläumserfolg im vergangenen Jahr erneut auf rund 20.000 Kinobesucher ein und möchten auch weiterhin das FilmFestival Cottbus als Kompetenzzentrum für das zeitgenössische osteuropäische Kino verstanden wissen: so sind beteiligte Branchengäste zu Film- und Fachgesprächen eingeladen, und auch die Website www.filmfestivalcottbus.de erfährt eine Frischzellenkur und wird in Zukunft ein umfangreiches Archiv an bisherigen Festivalbeiträgen seit 1991 listen.

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