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Brandenburg Sonntag, 21 Februar 2016 13:00 |  von Redaktion

Lehm, Ton, Holz und Schafwolle – ökologische Baustoffe zukünftig förderfähig

Lehm, Ton, Holz und Schafwolle – ökologische Baustoffe zukünftig förderfähig Pixabay CC0 gemeinfrei

Bauministerin Kathrin Schneider hat am Donnerstag die bautec 2016 in Berlin besucht und vor Fachleuten eines gemeinsamen Workshops des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung und der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Brandenburgs zum nachhaltigen Planen und Bauen gesprochen.

„Nachhaltiges Planen und Bauen ist mir wichtig. Dazu gehören ökologische Baustoffe und besonders energiesparende Bauprodukte. Um die Verwendung solcher Baustoffe und Produkte zukünftig zu fördern, werden wir den Kostenkatalog der Städtebauförderung bis zum Herbst dieses Jahres ergänzen. Wir wollen nicht nur die Investitionen für ein Bauwerk betrachten sondern auch die Kosten für Betrieb und Unterhaltung mit einbeziehen. Ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Aspekte sollen von der Planung bis zum Bau Berücksichtigung finden.“, sagte Bauministerin Kathrin Schneider auf dem Workshop.

Bauministerium, Architektenkammer und Ingenieurkammer hatten im Juni 2014 das Netzwerk „Nachhaltiges Planen und Bauen in Brandenburg“ initiiert. Damit soll das Thema fester Bestandteil des Bauens im Land werden und Erfahrungen allen Bautätigen zugänglich gemacht werden. Es gilt, Umwelt und Ressourcen weitgehend zu schonen, aber auch wirtschaftlich vertretbare und sozial verträgliche Lösungen zu finden.

Ziel nachhaltigen Planens und Bauens ist, die Versiegelung von Flächen sowie den Energie- und Ressourcenverbrauch von Gebäuden zu minimieren. Nachhaltiges Bauen bedeutet nicht nur, dass der Energieverbrauch reduziert werden soll. Ein wichtiges Ziel ist gleichermaßen, den Gesundheitsschutz der Bewohnerinnen und Bewohner in besonderer Weise zu berücksichtigen. Dabei sollen Gebäude auch zukünftigen Generationen eine flexible Weiternutzung ermöglichen und keine Entsorgungsprobleme hinterlassen. Das heißt, die Stoffkreisläufe sollen so konzipiert sein, dass ein möglichst geringer Ressourcenverbrauch entsteht und es sollen möglichst natürliche, regionale und recyclingfähige Produkte verwendet werden.

 

 

 

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

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