Zelz Sonntag, 02 August 2009 von Gerd Laeser

Mit uns, den Niederlausitzer Wandergurken, von Zelz zu polnischen Nachbarn

Mit uns, den Niederlausitzer Wandergurken, von Zelz zu polnischen Nachbarn

Unsere Niederlausitzer Heimat hat uns wieder. 14 erlebnisreiche Tage im Riesengebirge, dem Reich Rübezahls, liegen hinter uns und wurden unserem Wandermotto in vollem Umfang gerecht: „per aspera ad astra“ – auf steinigen Wegen zu den Sternen... – und das nicht nur landschaftlich mit vielen Höhen und Tiefen, sondern auch durch die Blume gesprochen, z.B. zurück mit einem braunen und einem weißen Arm. Dabei ist das Braune von der Sonne und weiß ist der Gipsverband an meinem rechten Unterarm.
Aber unserer Wanderfreude tat und tut das keinen Abbruch. So laden wir ganz herzlich ein am Sonntag, den 9. August 2009, zu unserer 64. Wanderung in diesem Jahr in den kleinen Ort Zelz an der Lausitzer Neiße. Diese und weitere Touren im August und September widmen wir dem Weltfriedenstag bzw. Antikriegstag am 1. September. 70 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkrieges mit dem Überfall auf Polen wollen wir als Deutsche nun in friedlicher Absicht zu unseren polnischen Nachbarn wandern – ganz ohne großes „Bramborium“ – nur einfach so...
Die Strecke führt über die Neißetalbrücke nach Siedlec (vor 1945 ebenfalls Zelz) und von dort über Kamienica nad Nysa Luzycka (Kemnitz), vorbei am Teufelsstein nach Trzebiel (Triebel) und über Bukowina (Buchholz) wieder zurück. Sie wird ca. 16 Kilometer lang sein.
Eine Einkehr ist nicht vorgesehen. Bitte an Rucksackverpflegung denken. Wer anschließend noch Muße hat, kann im Jerischker Wald sein Glück beim Pilze suchen finden. Keine Teilnahmegebühr. Um einen Obolus in unseren Fontane-Wanderhut wird gebeten. Urkunde für gutgelauntes und blasenfreies Mitwandern. Weitere Fotos über das Wandergebiet findet man hier unter www.niederlausitz-aktuell.de „Bilder der Region“ Übersicht : Spree-Neiße : Neiße-Malxetal : Zelz.
Anmeldungen bis zum Vorabend unter der Rufnummer 03542-3792.
Gerd Laeser
Gästeführer Niederlausitz
Lübbenau
Text zum Titelfoto: Die neue Neißetalbrücke verbindet nicht nur Zelz mit dem heutigen Siedlec auf der polnischen Seite, sondern auch immer mehr die Menschen westlich und östlich der Neiße einer ganzen Region zweier Länder

Der sagenumwobene Teufelsstein bei Trzebiel (früher Triebel)

Gedenkstein inmitten des nun über 700 Jahre alten Ortes Triebel (heute Trzebiel)

Kleines Wasserkraftwerk an der Neiße im heutigen Siedlec (früher Zelz)

Bildergalerie

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