Dissen-Striesow Mittwoch, 22 April 2020 von Redaktion/Presseinfo

Buttern wie bei Muttern - Heimatmuseum Dissen lädt zum Schauen und Mitmachen ein

Buttern wie bei Muttern - Heimatmuseum Dissen lädt zum Schauen und Mitmachen ein

Die neugestalteten Ausstellungsräume hat das Heimatmuseum in Dissen Anfang März noch eröffnen können. Doch dann hatte es wie alle anderen Einrichtungen im Land schließen müssen. Nun aber öffnet ab Donnerstag, 23. April auch das Heimatmuseum wieder und es gibt die Gelegenheit, die neue Schau zu entdecken und vielleicht gleich noch Buttern zu lernen.

Weiter teilte das Amt Burg (Spreewald) dazu mit:

Früher stellten die Bäuerinnen aus dem Rahm der Milch selbst ihre Butter her und verkauften diese auch auf den Cottbuser Märkten. Wer das Buttern selbst einmal ausprobieren möchte, ist jeden Donnerstag von 9 bis 14 Uhr im Heimatmuseum gern gesehen. Dazu gibt es viele, kleine Hintergrundinformationen zur Landwirtschaft in früherer Zeit. Und natürlich darf jeder seine eigene, frisch geschlagene Butter mit frischem Brot genüsslich kosten.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich unter Tel. 035606 – 256.
Auf Grund der aktuellen Verhaltensregeln darf immer nur eine Familie Butter herstellen. Die anderen können sich in der Zwischenzeit die neue Dauerausstellung ansehen.

In den Wintermonaten waren die zwei großen Ausstellungsräume komplett umgestaltet worden. Ins Auge fallen die türkisfarbenen, an das „Wendisch Blau“ erinnernde Vitrinen und Schaukästen, die vom Wendischen Museum Cottbus übernommen werden konnten. In ihnen finden Figurinen Platz, wird das Brauchtum dargestellt oder der Blaudruck. In den vielen Schubladen können neugierige Besucher manche Entdeckung machen. Neue Ausmalbögen mit Sagenfiguren sowie ein Sagenquiz laden in der neuen Kinderecke ein.

Geöffnet ist das Heimatmuseum bis zum 3. Mai jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 15 Uhr.

Keine Saisoneröffnung

Die für den 3. Mai geplante große Saisoneröffnung in Dissen, an der sich Spreeauenhof, das Heimatmuseum, der Freilichtbereich „Stary lud“, der Arznei- und Gewürzpflanzengarten, die Kirchengemeinde und auch die neuen Betreiber von "Café Liska" auf dem Spreeauenhof, die Konditorei und Eismanufaktur Fuchs aus Altdöbern, beteiligen wollten, muss leider ausfallen.

Trotzdem wird auch das der slawische Siedlungsausschnitt „Stary lud“ ab dem 5. Mai wieder sein Tor für die Besucher öffnen, und man darf staunen, was über den Winter neu entstanden ist.

Presseinfo/ Red.

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