Landkreis
Spree-Neiße Dienstag, 24 November 2020 von Redaktion

Schnelleres Internet in Spree-Neiße. Millionenförderung vom Bund

Schnelleres Internet in Spree-Neiße. Millionenförderung vom Bund

Der Bund unterstützt den Breitbandausbau im Landkreis Spree-Neiße mit einer Förderung in Millionenhöhe. Im Vergleich zur vorläufigen Förderung aus dem Jahr 2017 hat sich die endgültige Zuwendung des Bundes dabei um 3,6 Millionen Euro auf insgesamt 15,2 Millionen Euro erhöht. Darüber informiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze: „Mit dieser umfassenden Bundesförderung wird ein weiterer wichtiger Schritt gemacht, um im Landkreis Spree-Neiße die technischen Grundlagen für das digitale Zeitalter zu schaffen.“

1.000 Kilometer Glasfaser

Schulze weiter: „Gerade mit Blick auf den anstehenden Strukturwandel ist es von herausragender Bedeutung, dass die Region über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügt. Dazu zählt neben einer guten Straßen- und Schienenanbindung vor allem eine Versorgung mit leistungsstarken Breitbandanschlüssen. Nur mit einer gut ausgebauten Infrastruktur wird es uns gelingen, neue Unternehmen in der Region anzusiedeln. Der Bund leistet mit der Förderung somit einen wichtigen Beitrag, damit der Strukturwandeln in unserer Region gelingen kann. Doch nicht nur für die Unternehmen ist schnelles Internet wichtig. Auch für die Menschen eröffnen sich damit neue Wege des Zusammenlebens und der gesellschaftlichen Teilhabe. Gerade in Zeiten von Corona ist die Videotelefonie ein hilfreiches Mittel, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben.“

Mindestens 50 Mbit/s

Die Förderung für den Landkreis erfolgt durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dessen Förderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Deutschland. Insgesamt werden im Landkreis Spree-Neiße mit der aktuellen Zuwendung 1.200 Haushalte, 91 Unternehmen und fünf Schulen mit einem Breitbandanschluss von mindestens 50 Mbit/s erschlossen. Dafür werden rund 1.000 Kilometer Glasfaser verlegt. Zu den 15,2 Millionen Euro vom Bund kommen noch rund 7,5 Millionen Euro vom Land Brandenburg sowie 1,3 Millionen Euro an Eigenmitteln des Landkreises hinzu.

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