Spree-Neiße Freitag, 20 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

IG Bau: Maler und Lackierer in Spree-Neiße sollen mehr Geld bekommen

IG Bau: Maler und Lackierer in Spree-Neiße sollen mehr Geld bekommen

Die IG BAU Südbrandenburg fordert mehr Geld für Maler und Lackierer im Landkreis Spree-Neiße. Für rund 270 Beschäftigte der Branche verlangt die Gewerkschaft in der laufenden Tarifrunde eine Lohnerhöhung von 5,4 Prozent. Bislang hatten die Arbeitgeber ein „Minimal-Angebot“ von 0,8 Prozent vorgelegt. 

Die IG Bau Südbrandenburg teilte dazu mit: 

Maler sollen mehr Geld einstreichen: Angesichts der trotz Corona-Pandemie guten Auftragslage im Maler- und Lackiererhandwerk fordert die IG BAU ein Lohn-Plus für die rund 270 Beschäftigten der Branche im Landkreis Spree-Neiße. „Die Bauwirtschaft brummt selbst in der Krise. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt sollen die Handwerker einen fairen Anteil an den guten Geschäften erhalten“, sagt Regina Grüneberg, Bezirksvorsitzende der IG BAU Südbrandenburg. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde eine Lohnerhöhung von 5,4 Prozent.

Arbeitgeber haben bisher nur „Minimal-Angebot“ vorgelegt 

Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch nur ein „Minimal-Angebot“ von 0,8 Prozent vorgelegt, kritisiert IG BAU-Verhandlungsführer Carsten Burckhardt. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die kein Homeoffice machen können und täglich auf der Baustelle unter erschwerten Corona-Bedingungen die Knochen hinhalten.“ 2020 sei – trotz Pandemie – ein sehr erfolgreiches Jahr für die Branche. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg der Umsatz im Maler- und Lackiererhandwerk im zweiten Quartal des Jahres um 15 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Auch die Auftragslage für die nächsten Monate ist nach Beobachtung der IG BAU überaus robust. „Eine echte Wertschätzung der Beschäftigten sieht anders aus“, so Bezirksvorsitzende Grüneberg mit Blick auf das Angebot der Arbeitgeber. Daran ändere auch die vorgeschlagene Corona-Prämie nichts, die bei lediglich 70 Euro liegen soll.

Aufruf an die Arbeitgeberseite 

Die Gewerkschaft ruft die Arbeitgeber dazu auf, bei der nächsten Tarifverhandlung ein Angebot vorzulegen, das der Wirtschaftslage in der Branche entspricht. Am 1. Dezember gehen die Verhandlungen in die dritte Runde. Weitere Infos bekommen Beschäftigte bei der IG BAU-Service-Hotline unter 0391 / 4085 222.

Red. / Presseinfo 

Bild: IG Bau 

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