Spree-Neiße Sonntag, 10 März 2019 von Redaktion

Weiterbildungsnetzwerk „Oder-Spree-Neiße“ für junge Ärzte gegründet

Weiterbildungsnetzwerk „Oder-Spree-Neiße“ für junge Ärzte gegründet

Eisenhüttenstadt/Guben. Ostbrandenburg geht neue Wege in der Ärzteaus- und -weiterbildung und steigert die Attraktivität der Region: Zum 1. März 2019 besiegelten dieBürgermeister Frank Balzer und Fred Mahro aus Eisenhüttenstadt und Guben mit ihrer Unterschrift ein neues Netzwerk.

Damit haben beide zusammen mit ihren Partnern aus denjeweiligen Krankenhäusern, den Medizinischen Versorgungszentren und von den niedergelassenen Ärzten das Weiterbildungsnetzwerk Oder-Spree-Neiße gegründet. Die Stadtoberhäupter bekunden so das beiderseitige Bestreben, die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu sichern und darüber hinaus weiter zu verbessern. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin-Brandenburg (KVBB) unterstützt dieses Vorhaben ausdrücklich, wie KVBB-Unternehmensbereichsleiter Roland Kiesche bekräftigt.Die jungen Ärzte können von nun an die vorgegebenen Weiterbildungsabschnitte zu einem individuellen Weiterbildungsplan kombinieren und jederzeit sinnvoll ergänzen. Dafür stehendie Krankenhäuser, die Medizinischen Versorgungszentren sowie niedergelassene Haus-
und Fachärzte mit ihren unterschiedlichen Fachrichtungen und verschiedenen Weiterbildungsabschnitten an der Seite der jungen Ärzte. Denn Ziel des Weiterbildungsnetzwerks istes, dass damit die Weiterbildung zum Facharzt praxisnah und lückenlos ermöglicht wird. Zudiesem Zweck soll die bereits enge Zusammenarbeit der medizinischen Partner beider Städte weiter ausgebaut werden.„Wir wollen dieses Netzwerk von Anfang an begleiten und haben deshalb aktiv diesen Prozess unterstützt“, sagt Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer. Gubens Stadtoberhaupt Fred Mahro ergänzt: „Das wird den einen oder anderen in die Region locken und vorallem das Interesse an unserem Netzwerk wecken.“ Denn das Wichtigste sei, „die jungen Ärzte zu finden, die in unserer Region als Mediziner praktizieren wollen“, betont Mahro. UndFrank Balzer ergänzt: „Für unsere Region setzen wir ein Zeichen; hier bieten wir Spitzenqualität in Ausbildung und Perspektiven für die Zukunft.“

 

pm/red

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