Landkreis Inzidenz
Vetschau Dienstag, 02 März 2021 von Redaktion / Presseinfo

Brandstiftung Vetschau: Mehrere Briefkästen und Haustür in Flammen

Brandstiftung Vetschau: Mehrere Briefkästen und Haustür in Flammen

In Vetschau wird derzeit wegen Brandstiftung ermittelt. Gestern Abend brannten mehrere mit Zeitungen gefüllte Briefkästen. Der Polizei zufolge wurde auch die Hauseingangstür in Mitleidenschaft gezogen. Verletzte gab es nicht. 

Die Polizei teilte weiter dazu mit: 

Vetschau: Am Montag gegen 23:00 Uhr wurden durch unbekannte Täter im Hausaufgang eines Mehrfamilienhauses in der Straße der Einheit mehrere mit Zeitungen gefüllte Briefkästen in Brand gesetzt. Das Feuer zog auch die Hauseingangstür in Mitleidenschaft. Durch einen Anwohner wurden die Flammen gelöscht und so Schlimmeres verhindert. Die alarmierte Feuerwehr lüftete das Treppenhaus, so dass alle Mieter wieder in ihre Wohnungen konnten. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere hundert Euro.

Weitere Polizeimeldugen aus Oberspreewald-Lausitz: 

Senftenberg: Am Montag wurde der Polizei der Diebstahl von diversen Fahrzeugteilen von einem Firmengelände im Laugkfeld zur Anzeige gebracht. Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Sachschaden rund 7.000 Euro.  

Senftenberg: Unbekannte Täter zerschlugen in der Nacht zum Dienstag von zwei in der Bahnhofstraße und in der Schillerstraße parkenden Autos jeweils eine Fahrzeugscheibe. Die Höhe des Sachschadens beträgt mehrere hundert Euro. Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen der Sachbeschädigungen wurden eingeleitet.

Senftenberg: Am Montag erstattete ein 83-jähriger Senftenberger eine Betrugsanzeige bei der Polizei. Der Rentner erhielt in den letzten Wochen immer wieder Anrufe von ihm unbekannten Personen, in denen ihm mitgeteilt wurde, dass er 49.000 Euro gewonnen hätte. Für den Erhalt des Geldes müsse er eine Versicherung bezahlen und Gutscheinkarten im Wert von 600 Euro bereithalten. Nachdem er die Codenummern der Karten erstmals übermittelt hatte, wurde er in den nachfolgenden Wochen und Monaten wiederholt angerufen. Der Gewinnbetrag aber auch die zu zahlende Versicherungssumme erhöhten sich dabei immer mehr. Er kaufte weiter Gutscheinkarten, bemerkte nun endlich den Betrug und ging zur Polizei. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Dazu nochmals folgende Hinweise der Polizei:

Seien Sie skeptisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon niemals auf dubiose Angebote ein, auch wenn sie noch zu verlockend erscheinen. Erst recht, wenn Sie an keinem Gewinnspiel teilgenommen haben und dafür eine Gegenleistung wie zum Beispiel die Bereitstellung von Gutscheinkarten gefordert wird. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die örtlich zuständige Polizei. Kontakttelefonnummern und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de.

Eine weitere Betrugsstraftat zeigte am Montag ein 76 Jahre alter Mann bei der Polizei an. Er erhielt Mitte Februar einen Anruf von einem mutmaßlichen Sparkassenmitarbeiter. Dieser suggerierte ihm, dass gegen ihn ein Strafverfahren vorliegt. Der Druck auf den Rentner wurde durch einen angeblichen Staatsanwalt sehr erhöht, so dass er genötigt wurde, zur Einstellung des Gerichtsverfahrens eine vierstellige Summe zu überweisen. Erst nachdem erneut weitere Forderungen gestellt wurden, erkannte er den Schwindel und erstattete Anzeige.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor zwielichtigen Anrufen, die von angeblichen Anwälten, Richtern oder Mitarbeitern von Kreditinstituten kommen. Lassen Sie sich nicht durch das Gerede beeindrucken, unter Druck setzen oder verwirren. Prüfen Sie genau, auf welche Personen und Angebote Sie sich einlassen. Bei dieser Überprüfung lassen Sie sich niemals unter Zeitdruck setzen. Gehen Sie nie übereilt auf Drohungen ein. Nehmen Sie bei dubiosen Anrufen Rücksprache mit Angehörigen, Nachbarn und Freunden, um im Zweifelsfall die Polizei zu verständigen. Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit!

Lauchhammer: Zwei Männer sprachen am Montagmittag eine 89-jährige Rentnerin vor ihrem Wohnhaus in Lauchhammer-Mitte an und gaben sich als Kriminalbeamte aus. Unter der erfundenen Legende, dass in der Umgebung zahlreiche Einbrüche stattgefunden hätten, versuchten sie, Zutritt in die Wohnung der Frau zu erlangen. Dies lehnte sie aber ab. Auf Nachfrage der Frau konnten sich beide nicht legitimieren. Die Männer verließen anschließend den Ort in unbekannte Richtung. Die Seniorin erstattete Anzeige bei der Polizei.

Kontakttelefonnummern Ihrer Polizei vor Ort und Hinweise zum Schutz vor aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de.

Tornitz: Bei Tornitz kollidierten am Dienstag gegen 06:30 Uhr ein PKW VW und ein Reh. Um das verendete Tier kümmerte sich im Anschluss der zuständige Jagdpächter. Am Auto entstand ein Schaden von etwa 1.500 Euro.

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