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Senftenberg Donnerstag, 20 Mai 2021 von Redaktion / Presseinfo

Neue Bühne Senftenberg eröffnet Amphitheatersaison. Start mit zwei Premieren

Neue Bühne Senftenberg eröffnet Amphitheatersaison. Start mit zwei Premieren

Die neue Bühne Senftenberg startet in den Spielbetrieb und eröffnet am Samstag seine Amphitheatersaison. Zu sehen sein wird die Premiere der unterhaltsamen Komödie „Ärztin wider Willen“ von Tilo Esche nach Molière. Bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauer darf das Senftenberger Theater in seiner Open-Air Sommerspielstätte begrüßen. Voraussetzung ist ein negativer Testnachweis oder der Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Genesung. Am Sonntag folgt eine weitere öffentliche Premiere: „Ganz anders wer: Erwin Strittmatter“ ist zum ersten Mal im Laden der Familie Strittmatter in Bohsdorf zu sehen. Karten für Vorstellungen können ab sofort wieder reserviert werden. 

Die neue Bühne Senftenberg teilte dazu mit: 

Der Amphisommer der Neuen Bühne Senftenberg startet! Mit den jüngsten Beschlüssen des Brandenburger Kabinetts zu Lockerungen der Corona-Beschlüsse (vom 11. Mai) kann die Amphitheatersaison 2021 inzidenzwertabhängig und unter Auflagen eröffnet werden. Da seit Freitag, 14. Mai der Inzidenzwert im Landkreis Oberspreewald-Lausitz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen stabil unter 100 geblieben ist, werden sich am kommenden Samstag, 22. Mai um 19.30 Uhr die Pforten der Sommerspielstätte des Senftenberger Theaters öffnen. Damit hebt sich zum ersten Mal seit dem 31. Oktober 2020 der Vorhang für eine eigene Produktion der Neuen Bühne Senftenberg.

Die Premiere von „Ärztin wider Willen“ nach Molière von Tilo Esche wird damit außerdem die erste Premiere sein, die im Jahr 2021 an der Neuen Bühne Senftenberg zu sehen sein wird. Tilo Esche inszeniert eine kluge, schnelle und witzige Neuinterpretation des Klassikers von Molière, worin sich eine fahrende Theatertruppe ihre Sporen mit Molières schräger Komödie „Arzt wider Willen“ verdient. Der Holzfäller Sganarell ist kein guter Ehemann: Die Kinder und der Haushalt kümmern ihn nicht und das Geld versäuft er. Seine gewitzte Gattin Martine heckt einen Plan aus, um ihrem Trunkenbold eine Lehre zu erteilen… So ist das zumindest im Original. Und das hat die Theatergruppe um ihren selbstverliebten Hauptdarsteller jetzt schon eine ganze Weile im Programm. Doch auch im Ensemble brodelt es. Denn mancher Schauspieler trennt nicht wirklich zwischen Rolle und Privatmensch. Und so manche Schauspielerin will da nicht mehr mitmachen… Eine Komödie voll nachhaltiger Rachegelüste, schräger Erotik und medizinisch äußerst fragwürdiger Methoden nimmt ihren Lauf.

Fünf weitere Spieltermine von „Ärztin wider Willen“ folgen bis Ende Mai (22./23./24./28./29./30. Mai, außerdem 24./25./26./27. Juni, 19./20./21./22. August).

100 Zuschauer*innen können die Vorstellungen im Amphitheater besuchen. Weitere Karten für alle Vorstellungen im Amphitheater können  ab sofort reserviert werden.

Voraussetzung für den Besuch einer Vorstellung ist ein tagesaktueller, negativer Testnachweis aus einer Testeinrichtung. Zudem gibt es vorerst die Möglichkeit, sich mit einem selbst mitgebrachten Antigen-Schnelltest unter Aufsicht vor Ort zu testen. Dieser Test kann auch im Amphitheater käuflich erworben werden. Vollständig Geimpfte oder genesene Personen werden wie negativ Getestete behandelt und müssen einen Nachweis (ärztliches Attest oder Impfausweis) über ihren jeweiligen Status zur Vorlage mit sich führen.

Um die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten, bittet das Senftenberger Theater um eine Vorreservierung der Karten, damit die Aufnahme der Kontaktdaten bereits im Vorfeld erfolgen kann. Dies kann telefonisch unter 03573. 801 286 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen. 

Während des Vorstellungsbesuchs gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsbedingungen (AHA-Regel).

Der Eröffnung der Amphisaison folgt am Sonntag, 23. Mai eine weitere öffentliche Premiere: „Ganz anders wer: Erwin Strittmatter“ wird in Bohsdorf im Strittmatter-Museum „Der Laden“ zum ersten Mal zu sehen sein. Der Autor Frank Düwel schreibt sich in die Kindheit Erwin Strittmatters hinein und lässt den gealterten Dichter am Ende seines Schaffens auf seine literarischen Figuren zurückschauen. Er lässt den Zuschauer erahnen, wie es hätte gewesen sein können für Erwin, der auch Esau war. Gespielt wird in Bohsdorf, im „Laden“, dem Laden der Familie Strittmatter, der zum Laden der Familie Matt wurde. Dieser Ort, wo sich Realität und Fiktion überlagern, ist so Ausgangspunkt der Inszenierung. Hier klingen die Stimmen der Familie Strittmatter, wie sie der junge Erwin erlebt haben mag, nach, gleich einem Echo. Man meint zugleich auch die Romanfiguren aus „Der Laden“ zu sehen, wenn man durch die Räume des Hauses streicht. Die Zuschauer*innen erleben am Originalschauplatz der Buchtrilogie „Der Laden“, wie das Kind Erwin Strittmatter als Esau Matt in die Welt sah, wie sich seine Figuren aus der Realität kommend mit den Romanfiguren überlagern, sich künstlerisch verdichten. Es ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das in der Gegenwart nachhallt und dem die Zuschauer*innen nachlauschen können.

Für den Vorstellungsbesuch gelten dieselben Hygieneregeln und Voraussetzungen.

Sollte der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegen, muss der Spielbetrieb wieder eingestellt werden.

Reservierungen nimmt die Theaterkasse im Besucherzentrum telefonisch (03573. 801 286) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen.

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Red. / Presseinfo 

Bild: Steffen Rasche / Wikipedia CC30

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