Landkreis
Ortrand Dienstag, 30 April 2019 von Redaktion

A13 bei Ortrand: Schwerlasttransport schiebt Baustelle zusammen

A13 bei Ortrand: Schwerlasttransport schiebt Baustelle zusammen

Am Montagabend wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich zwischen der Landesgrenze nach Sachsen und der Autobahnausfahrt Ortrand ereignet hatte. Ein SCANIA-LKW eines Schwerlast-Transportes war von der Fahrspur abgekommen und hatte auf einer Länge von 60 Metern die Absicherung einer Straßenbaustelle beschädigt. Der bislang absehbare Sachschaden wurde mit mehr als 10.000 Euro ausgewiesen. Noch in den Nachtstunden wurde eine Fachfirma mit der Wiedererrichtung beauftragt, so dass der Verkehr kurz nach Mitternacht wieder frei gegeben werden konnte.

Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:

Lauchhammer: In der Robert-Koch-Straße kam es am Montag zu einer Kollision zwischen einem PKW RENAULT und einem MITSUBISHI. Verletzt wurde keiner der Insassen. Die Schadenshöhe an den Autos beträgt etwa 2.000 Euro.

Lübbenau: In Höhe des Kolosseums kam es in den Montagmittagsstunden zu einer leichten seitlichen Berührung zwischen einem PKW und einer 77-jährigen Fahrradfahrerin. Die Rentnerin kam dadurch ins Straucheln und zu Fall. Dabei verletzte sie sich und musste medizinisch versorgt werden. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.

Ragow, Briesen: Um nicht mit einem die Straße querenden Wildtier zu kollidieren, bremste am Montagnachmittag ein Autofahrer so stark, dass er kurzzeitig die Gewalt über den VW Caddy verlor und bei Ragow von der Straße abkam. Die Höhe des Sachschadens wurde auf rund 1.500 Euro geschätzt. Auf einer Landstraße bei Briesen krachte es am Dienstagmorgen gegen 05:45 Uhr zwischen einem PKW PEUGEOT und einem Reh. Der Vierbeiner bezahlte das Treffen mit dem Leben. Am Auto entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.

Lauchhammer: In den letzten Tagen häufen sich Hinweise aus der Bevölkerung, dass auf Verbrauchermarktparkplätzen in Lauchhammer Personen unberechtigt als Spendensammler unterwegs sein sollen. Mit Listen und Sammelbüchsen gewappnet, versuchten sie mit einer Mitleidsmasche Spenden zu erbetteln. In einigen Fällen wurde dabei die Spendenbereitschaft der Bürger stark strapaziert, denn teilweise forderten oder erpressten die Unbekannten Mindestbeiträge von zwanzig Euro.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei nochmals folgende wichtige Hinweise:

Spendensammlungen sind erlaubnispflichtig, wenn diese gemeinnützigen Zwecken dienen sollen. Deshalb verlangen Sie immer den Nachweis der Genehmigungsbehörde mit der entsprechenden Sammelliste. Prüfen Sie genau, wem Sie Ihr Geld übergeben. Da Betrüger die Spendenbereitschaft ausnutzen wollen, schauen Sie genau, wer sie um eine Spende bittet. Lassen Sie sich niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. EC-Karten sind praktisch Bargeld und sollten auch so behandelt werden. Ein gesundes Misstrauen hilft weiter!

pm/red

Das könnte Sie auch interessieren