Lübbenau/Spreewald Dienstag, 15 Dezember 2020 von Redaktion / Presseinfo

Lübbenau erhält 1,9 Millionen Euro Fördermittel für Stadtentwicklungsprojekte

Lübbenau erhält 1,9 Millionen Euro Fördermittel für Stadtentwicklungsprojekte

Die Stadt Lübbenau bekam heute 1,9 Millionen Euro Fördermittel von Baustaatssekretär Rainer Genilke überreicht. Damit sollen Stadtentwicklungsprojekte umgesetzt werden. Das gab heute das Instrastrukturministerium Brandenburg bekannt. 

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg teilte dazu mit: 

Baustaatssekretär Rainer Genilke hat der Stadt Lübbenau heute im Rahmen einer digitalen Übergabe Fördermittel in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte aus den neuen Bund-Länder-Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ ausgereicht.

Rainer Genilke: „Die Stadtentwicklung in Lübbenau ist auf einem sehr guten Weg. In der Altstadt konnten bereits viele stadtbildprägende Gebäude sowie Straßen und Plätze saniert werden. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren erfolgreich den Stadtumbau vorangetrieben. Das ist vor allem in der Neustadt zu sehen. Mit dem bisherigen Programm Soziale Stadt wurden ergänzend Projekte gefördert, die gezielt den sozialen Zusammenhalt stärken. In der Neustadt Lübbenau wurden Sport- und Freizeitanlagen, Treffpunkte für alle Generationen und kulturelle Angebote realisiert. Bereits seit 1999 arbeiten im Zusammenschluss der LÜBBENAUBRÜCKE Akteure aus Wohnungsunternehmen, Stadt und Wirtschaft zusammen, um die Lebens- und Wohnqualität für die Menschen nachhaltig zu verbessern. Wir begrüßen dieses Engagement und Minister Beermann hat seit diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Wir wollen Lübbenau auch weiter bei der Stadtentwicklung unterstützen.

Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere“ wurde das ehemalige Stadtumbauprogramm weiterentwickelt. Es soll die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung von demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Stadterneuerung und Stadtentwicklung unterstützen. Mit dem Programm sollen Projekte in Gebieten gefördert werden, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind. Ziel ist es, das Wachstum und die nachhaltige Erneuerung dieser Gebiete zu lebenswerten Quartieren zu fördern.

Im Programmjahr 2020 werden 1,8 Millionen Euro aus dem Teilprogramm Aufwertung überwiegend für die Ausfinanzierung laufender Einzelvorhaben, wie die energetische Sanierung des Hallenbads Delphin, die Sanierung und den Umbau des Oberstufenzentrum zur Grundschule mit integrierter Kita sowie für die Umsetzung weiterer Vorhaben wie die Sanierung der Außenanlagen im Quartier Wagner-Seelenbinder-Straße, die Sanierung der Max-Plessner-Straße aber auch die Sicherung des denkmalgeschützten Lokschuppens bewilligt.

Sozialer Zusammenhalt

Das Ziel des neuen Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ ist die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Damit soll u.a. ein Beitrag zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt, der Integration aller Bevölkerungsgruppen und zur Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft geleistet werden. Das Programm bündelt die Aktivitäten einer sozialen Stadtentwicklung und zeichnet sich vor allem durch seinen interdisziplinären Ansatz aus. Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement werden stärker betont.

Im Programmjahr 2020 werden 165.000 Euro Bundes- und Landesmittel für die Finanzierung nicht-investive Projekte, unter anderem zur Unterstützung des Projektbüros Gleis 3 im Kulturzentrum an der Güterbahnhofstraße bewilligt.

Lübbenau hat seit 1991 rund 44,2 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden rund 43,7 Millionen Euro für rund 1.700 Wohnungen bewilligt.

Red. / Presseinfo 

Bild: Rüdiger Wölk

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