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Niederlausitz Donnerstag, 01 Dezember 2016 von Redaktion

Kreisgebietsreform: Spreewald verschwindet, Niederlausitz entsteht

Kreisgebietsreform: Spreewald verschwindet, Niederlausitz entsteht

Am Donnerstagmorgen stellte das Brandenburger Innenministerium von Karl-Heinz Schröter seine Namensvorschläge für die geplante Kreisgebietsreform 2019 in Potsdam vor. Vier der künftigen neun Landkreise und kreisfreien Stadt Potsdam erhalten demnach neue Namen. Im Norden sollen Prignitz-Ruppin und Uckermark-Barnim entstehen. Aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming soll Fläming-Dahmeland entstehen und dafür die touristisch stärkste Region Brandenburgs, der Spreewald, von der Landkreislandkarte verschwinden. Der geplante südliche Großkreis mit Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz, Spree-Neiße und Cottbus soll "Niederlausitz" heißen. 

Auch zum Thema Kreisstädte äußerte sich der Innenminister. Nur bisherige Kreisstädte und kreisfreie Städte sollen sich um den künftigen Kreissitz bewerben dürfen. Dafür wird derzeit ein Fragenkatalog mit Kriterien erstellt.

Der Widerstand gegen die Reform erreichte indes in einer Volksinitiative bereits über 10.000 Unterschriften. 20.000 sind nötig, damit sich die Landesregierung mit der Initiative beschäftigen muss, danach ist ein Volksbegehren möglich. Zu den Unterstützern gehören die CDU, BVB/Freie Wähler und die nicht im Landtag vertretene FDP. Die bisher kreisfreien Städte Brandenburg/Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) lehnen die Reform ab, sowie verschiedene Verbände und Abgeordnete aus Bundestag und Kreistagen.

 

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