Niederlausitz Dienstag, 14 April 2009 von Helmut Fleischhauer

Wirtschaftsverbände unterstützen die Energieregion Lausitz-Spreewald

Die Wirtschaftsverbände - Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (uvb), Unternehmerverband Brandenburg e.V. (UV), Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft e.V. (BWA) und Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) - unterstützen massiv die Entstehung der Energieregion Lausitz-Spreewald und wollen sich mit ihrer wirtschaftsbezogenen Kompetenz selbst mit einbringen. - Das ist das Ergebnis eines intensiven Meinungsaustausches, der am 08. April 2009 im „Haus der Wirtschaft“ in Cottbus stattfand.
Im Auftrag der Träger der Energieregion informierte der Wirtschaftsdezernent des Landkreises Spree-Neiße, Günter Friedrich, die Verbandsvertreter über den Arbeitsstand der Gründung der Energieregion Lausitz-Spreewald, über die vorgesehenen Strukturen und Gremien sowie über die Schwerpunktaufgaben in dem Forum „Wirtschaft“.
Gesprächspartner der Wirtschaftsverbände waren der Geschäftsführer der uvb, Eberhard Tomsche, der Hauptgeschäftsführer des UV, Roland Kleint, der Geschäftsführer des BWA, Andreas Beil, und der Regionalgeschäftsführer des BVMW, Wolfgang Wenzke.
Von besonderer Wichtigkeit für die Wirtschaftsverbände ist die Aufgabenstellung für die zukünftige Energieregion Lausitz-Spreewald, die bestehenden Strukturen besser zu vernetzen und teilweise zu verschmelzen, um die Region nach innen und außen besser vermarkten zu können. Durch den Zusammenschluss der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und der Stadt Cottbus zu einer großräumigen Verantwortungsgemeinschaft sehen die Vertreter der Wirtschaftsverbände bessere und effektivere Möglichkeiten, die notwendigen Entwicklungsprozesse zur Stärkung der Wirtschaftskraft schneller und wirksamer voranzubringen. Zugleich wird diese im Land Brandenburg bisher einmalige Regionenbildung zu einer nachhaltigen Identifikation der Bürger und Unternehmer mit dieser Energieregion Lausitz-Spreewald führen.
Die Vertreter der Wirtschaftsverbände, die weit über 1.000 Unternehmen in der Energieregion Lausitz-Spreewald repräsentieren, sprechen sich auch einheitlich für die Gründung der notwendigen Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH aus. Nur so wird es gelingen, die Vielzahl der Initiativen und der Aufgabenstellungen, die in den Gremien der Energieregion entwickelt werden, zu kanalisieren und umzusetzen. Zugleich kann diese Gesellschaft als Träger von den durch das Land Brandenburg, den Bund und die EU geförderten Projekten fungieren und so dringend notwendige Fördermittel in die Region holen.
Die Vertreter der Wirtschaftsverbände appellieren an die Kommunalpolitiker in den beteiligten Landkreisen und der Stadt Cottbus, zügig die notwendigen Beschlüsse zur Bildung der Energieregion Lausitz-Spreewald und zur Gründung der Gesellschaft zu fassen.
Gerade in den Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise spiegelt die Gründung der Energieregion Lausitz-Spreewald den festen Willen aller beteiligten Partner zur zielgerichteten Entwicklung unseres Lebens- und Wirtschaftsraumes Lausitz-Spreewald auf einem höheren Niveau wider.
Quelle: Landreis Spree-Neiße

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