Der Landesverband Brandenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft zur Teilnahme an der Demonstration am Kraftwerk Jänschwalde (Foto 2) am Sonnabend, dem 13. September 2008, auf.
BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat: „Das Vattenfall-Braunkohlekraftwerk Jänschwalde ist Deutschlands zweitgrößter Klimakiller!“
Mit 98 anderen Organisationen hat sich der BUND zur Klima-Allianz zusammengeschlossen, die sich mit der Demonstration gegen die Politik der Stromkonzerne und für alternative Energien einsetzt.
Der Treffpunkt ist um 14 Uhr am Bahnhof Peitz-Ost. Auf der Demonstration treten Mellow Mark und die Stern Combo Meißen auf. Im Anschluss an das Bühnenprogramm besteht die Möglichkeit, mit Bussen zur Tagebaukante und zum von der Abbaggerung bedrohten Dorf Kerkwitz zu fahren.
In der Nähe des Kraftwerkes befindet sich das Tagebaufeld Jänschwalde-Nord (360 Grad Aufnahme – Applets müssen aktiviert sein)
Es gehört zu den fünf Braunkohlefeldern, die Vattenfall in der Lausitz neu erschließen will.
In Grabko, Kerkwitz und Atterwasch sind etwa 900 Bewohnerinnen und Bewohner von der Umsiedlung bedroht.
Fotos aus Grabko
Fotos aus Atterwasch
Fotos aus Kerkwitz
In einem Aufruf der Bürger dieser drei Dörfer heißt es: „Geben Sie unseren Menschen Rückhalt für den bevorstehenden Kampf! Zeigen Sie uns, dass wir nicht allein kämpfen!“
Im Kraftwerk Jänschwalde ist der Bau eines neuen Kraftwerkblockes geplant.
Am 10. Oktober 2008 startet das Volksbegehren „Keine neue Tagebaue“, für das 80.000 Unterschriften benötigt werden. Es tritt für einen sozialverträglichen, mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung ein.
Weitere Informationen:
www.die-klima-allianz.de
www.keine-neuen-tagebaue.de
Klick die Bagger weg – Das Kultspiel der Tagebaugegner
Quelle: BUND LV Brandenburg
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Tagebau Jänschwalde Nord




