Drei Auszubildende der Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH mit Sitz in Forst haben ihre dreijährige Ausbildung abgeschlossen. Jenny Schulz, Alina Möhlmann und Joshua Schöfisch erhielten am 30. September in Cottbus ihre Zeugnisse. Alle drei arbeiten künftig als Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Landkreis.
Zeugnisübergabe am 30. September in Cottbus
Die Abschlusszeugnisse wurden bei einer feierlichen Übergabe in Cottbus überreicht. Zur Feier kamen auch Geschäftsführer Roger Preußmann und Leo Tschapowski, beim Rettungsdienst Koordinator für Berufsausbildung, um den frisch ausgebildeten Notfallsanitätern persönlich zu gratulieren. Alina Möhlmann gehört nach Angaben des Unternehmens zu den drei Klassenbesten ihres Ausbildungsjahrgangs.
Alle drei Absolventen bleiben im Landkreis
Wie der Rettungsdienst mitteilt, werden alle drei Absolventen übernommen und künftig im Landkreis Spree-Neiße eingesetzt. Die Rettungsdienst Spree-Neiße GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Landkreises und hat den bodengebundenen Rettungsdienst zum 1. Januar 2023 übernommen. Nach eigenen Angaben beschäftigt sie 186 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sieben Rettungswachen in Forst, Spremberg, Guben, Döbern, Burg (Spreewald), Peitz und Drebkau. Die Verwaltung sitzt in der Forster Inselstraße.
Was die Ausbildung zum Notfallsanitäter umfasst
Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre. Laut der bundesweiten Ausbildungs- und Prüfungsverordnung umfasst sie mindestens 1.920 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht, 1.960 Stunden praktische Ausbildung auf einer Lehrrettungswache und 720 Stunden im Krankenhaus. Am Ende steht eine staatliche Prüfung. Lehrrettungswachen des Unternehmens sind die Wachen in Forst, Spremberg und Guben. Als Partner für die Ausbildung nennt der Rettungsdienst die Lausitzer Rettungsdienstschule der MUL-CT in der Cottbuser Feigestraße.
Erste eigene Notfallsanitäterin schloss 2023 ab
Die erste in der GmbH ausgebildete Notfallsanitäterin, Nele Grafmans, hatte ihre Urkunde im September 2023 erhalten, wie NIEDERLAUSITZ aktuell damals berichtete. Bei der Einweihung der neuen Rettungswache in Spremberg im September 2024 hatte Preußmann angekündigt, dort in den folgenden drei Jahren bis zu 27 Auszubildende ausbilden zu können. Zum 1. Oktober 2026 haben neun neue Auszubildende ihre Ausbildung beim Rettungsdienst Spree-Neiße begonnen.
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