Was liegt unter Spremberg, und was hat das mit der Energieversorgung zu tun? Vom 12. bis 29. Oktober gibt es darauf Antworten: Die Präsenzstelle Spremberg und das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung laden zu einer Reihe über Geothermie, Boden und Untergrund.
Ein Pop-up-Store in der Langen Straße
Herzstück der Reihe „Spremberg, was unter uns liegt“ ist ein Pop-up-Store in den Räumen der Präsenzstelle in der Langen Straße 45. Gezeigt werden Exponate und Informationen rund um Geothermie, Boden und die Erforschung des Untergrunds. An den Donnerstagen stehen Forschende des GFZ für Fragen bereit.

Drei Fachvorträge im RePost Zeitcafé
Den Auftakt macht am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr Prof. Dr. Simona Regenspurg mit dem Vortrag „Schatzkammer Untergrund: Wie Geothermie die Energie- und Rohstoffwende vereint“. Ort ist das RePost Zeitcafé in der Poststraße 1.
Am 19. Oktober um 18 Uhr spricht Daniel Acksel über geothermische Wärme in städtischen Energiesystemen. Den Abschluss bildet am 28. Oktober um 17 Uhr Prof. Dr. Ingo Sass mit einem Titel, der aufhorchen lässt: „Die tiefste Bohrung der Welt war einmal in Brandenburg“.
Underground Dinner und ein Kneipenquiz
Zwei Workshops ergänzen das Programm. Beim „Underground Dinner“ am 20. Oktober nähern sich die Teilnehmenden dem Thema auf ungewohntem Weg. Dazu kommt ein Kneipenquiz, das Wissen über den Untergrund in lockerer Runde abfragt.
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Die Reihe ist ein Format der Wissenschaftskommunikation: Sie bringt Forschung aus dem Labor in die Innenstadt, und zwar dorthin, wo ohnehin Menschen unterwegs sind.
Warum das Thema die Lausitz betrifft
Geothermie gilt als eine der Optionen für die Wärmeversorgung nach der Kohle. Der Untergrund liefert nicht nur Wärme, sondern möglicherweise auch Rohstoffe, die für die Energiewende gebraucht werden.
Wie belastbar diese Hoffnungen sind, hängt an der Geologie vor Ort – genau die steht bei der Reihe im Mittelpunkt. Getragen wird die Präsenzstelle von der BTU Cottbus-Senftenberg, Ansprechpartnerin vor Ort ist Linda Urban.
Präsenzstellen sind die Außenposten
Präsenzstellen sind Anlaufpunkte der Hochschulen in Städten ohne eigenen
Campus. Sie sollen Forschung, Studieninteressierte und Unternehmen
zusammenbringen – in Spremberg sitzt eine davon mitten in der Innenstadt.
Dass daraus ein Pop-up-Store mit Exponaten wird, ist der Versuch,
Wissenschaft ohne Anmeldung zugänglich zu machen. Wer vorbeikommt, muss
nichts mitbringen außer Neugier.
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Red. / Presseinformation






