Zwei Jungen aus dem Hort Pfiffikus Keune haben beim 5. Forster Seifenkistenrennen die ersten beiden Plätze belegt. Gefahren sind sie in einer Kiste, die sie über Wochen selbst mitgebaut haben.
Platz eins und zwei bei den Jüngsten
In der Altersklasse der Sechs- bis Neunjährigen gewann Maximilian Nahrendorf das Rennen am 5. September am Kegeldamm, Max Noatzke wurde Zweiter. Beide starteten für den Hort Pfiffikus aus dem Forster Ortsteil Keune.
Das Rennen war nach zwei Jahren Pause an seinen angestammten Ort an der Neiße zurückgekehrt. Wir hatten die Rückkehr des Rennens angekündigt.
Die Seifenkiste entstand über mehrere Wochen
Dem Renntag gingen Wochen der Vorbereitung voraus. Geplant, gebaut, geschraubt und gestaltet wurde gemeinsam mit den Kindern, bis eine eigene Seifenkiste fertig war. Die Kinder waren an der Entwicklung aktiv beteiligt.
Damit war das Projekt mehr als die Teilnahme an einem Wettbewerb, wie es aus dem Hort heißt: Die Kinder hätten erlebt, wie aus einer gemeinsamen Idee Schritt für Schritt etwas Eigenes entsteht, und dabei erfahren, was Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung bedeuten.
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Ein Reifenservice half beim Bau der Kiste
Unterstützung kam von außen: Der Reifenservice Weiße aus Forst und Randolf Herzig steuerten nicht nur Geld bei, sondern auch Zeit, handwerkliches Wissen und praktische Hilfe beim Bau und bei der Gestaltung.
„Für die Kinder war es eine besondere Erfahrung, selbst am Entstehen der Seifenkiste beteiligt zu sein und anschließend damit an den Start zu gehen“, teilt das Team des Hortes mit. „Dass am Ende sogar die Plätze eins und zwei erreicht wurden, hat natürlich für große Freude gesorgt.“
Der Hort bedankt sich bei den Unterstützern und bei den Organisatoren des Seifenkistenrennens. Ausgerichtet wird es vom Stadtteilmanagement Forst der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, die dafür ein eigenes Büro in der Berliner Straße unterhält.
Gewertet wird die Weite der gefahrenen Strecke
Gefahren wird beim Seifenkistenrennen auf dem Radweg vom Kegeldamm in Richtung Neiße, ohne Motor, allein mit Gefälle und Geschick. Gewertet wird nicht die Zeit, sondern die Weite der gefahrenen Strecke. Neu waren in diesem Jahr drei Wertungsläufe und eine Geschwindigkeitsmessung durch die Revierpolizei.
An den Start gingen Kisten aus Forst, Cottbus, Großräschen, Polen und der weiteren Region. Zuletzt hatte das Seifenkistenrennen 2023 stattgefunden.
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Red. / Presseinformation







