Die Jugendfeuerwehr Vetschau und Missen hat eine Spende von 410 Euro von der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, soll mit dem Geld neues Equipment für das Fitnesstraining der Kinder und Jugendlichen angeschafft werden. Die Spendensumme stammt aus Standgebühren der WIS-Flohmärkte in Vetschau und Altdöbern, die das Unternehmen regelmäßig für gemeinnützige Zwecke weitergibt. Jugendfeuerwehrwart Wilhelm Weidlich möchte mit dem zusätzlichen Equipment vor allem die Kondition und Fitness des Feuerwehrnachwuchses fördern.
Jugendfeuerwehr Vetschau erhält Unterstützung
Seit Januar ist der 29-jährige Wilhelm Weidlich Jugendfeuerwehrwart in Vetschau. Bereits zuvor hatte er das Fitnesstraining mit den Kindern und Jugendlichen übernommen. Dabei geht es nach seinen Angaben darum, die jungen Mitglieder fit zu halten und Kondition aufzubauen. Für dieses Training soll nun mit Unterstützung der WIS neues Equipment angeschafft werden.
Die Wohnungsbaugesellschaft, die neben Lübbenau und Altdöbern auch in Vetschau tätig ist, spendete dafür 410 Euro an die Jugendfeuerwehr Vetschau und Missen. Nach Angaben von WIS-Geschäftsführer Michael Jakobs gibt das Unternehmen jedes Jahr einen Großteil der Standgebühren seiner Flohmärkte in Altdöbern und Vetschau für gemeinnützige Zwecke weiter. Im Mittelpunkt soll dabei vor allem die Kinder- und Jugendarbeit stehen.
Jakobs verwies außerdem auf die Bedeutung des Nachwuchses für die Freiwillige Feuerwehr in den ländlichen Orten. Wer bereits als Kind einsteige, bleibe häufig auch später dabei. Beim WIS-Flohmarkt in Vetschau Anfang Juni waren deshalb ebenfalls Kinder sowie erwachsene Feuerwehrleute aus Vetschau und Missen vertreten. Sie zeigten den Besuchern ein Tanklöschfahrzeug. Außerdem konnten Interessierte mit einer Kübelspritze ein Übungshaus löschen.
Training und Wettkämpfe prägen Feuerwehrnachwuchs
Solche dargestellten Brände und Gefahrensituationen gehören auch zu den Diensten und Zeltlagern der Jugendfeuerwehr. Der 14-jährige Alexander ist nach Angaben der WIS bereits seit acht Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Vetschau. Er erinnert sich unter anderem an eine Rettungsübung in einem verrauchten Haus sowie an simulierte Einsätze. Gleichzeitig habe er über die Jahre neue Freunde gefunden und gemeinsam mit ihnen bereits mehrere Wettkämpfe bestritten.
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Erste Wettkampferfahrungen sammelten im Juli auch die unter Neunjährigen in Vetschau. Unter anderem waren Emily, Collin und Emma dabei. Beim Löschangriff und in der Gruppenstafette übernahmen die Kinder verschiedene Aufgaben. Während Schläuche angekuppelt und das Strahlrohr vorbereitet wurden, konnte anschließend auch damit gespritzt werden. Jugendfeuerwehrwart Weidlich bezeichnete den Wettkampf laut Pressemitteilung als eine aufregende und neue Erfahrung für die Kinder.
Weidlich selbst begann nach eigenen Angaben im Alter von etwa zwölf oder 13 Jahren bei der Jugendfeuerwehr und wechselte mit 18 Jahren in die Einsatzabteilung. In seiner Familie hat die Freiwillige Feuerwehr bereits eine lange Tradition. Schon sein Ururgroßvater war Mitglied, danach folgten weitere Männer der Familie. Sein heute dreijähriger Sohn Matheo könnte später die sechste Generation in der Freiwilligen Feuerwehr werden.
Feuerwehr bietet Training für neue Kinder an
Für Weidlich gehört es nach eigenen Angaben auch dazu, den Nachwuchs möglichst für einen späteren Wechsel in die Einsatzabteilung zu begeistern. Im Vordergrund stehe für die Kinder jedoch zunächst die Freude an der Feuerwehr. Derzeit kommen neun Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren montags zum Dienst nach Vetschau. Weitere Kinder hätten bereits Interesse bekundet.
Die Freiwillige Feuerwehr gehört zudem zum Ganztagsangebot des Schulzentrums Dr. Albert Schweitzer. Nach Angaben von Stadtjugendfeuerwehrwartin Nadine Lewandowski können interessierte Kinder zum nächsten Training montags um 16.30 Uhr in die Solarturnhalle am Schulzentrum kommen. Gemeinsam mit Ortswehrführer Ringo Born bedankte sie sich bei der WIS für die Unterstützung und verwies auf die bisherige Zusammenarbeit bei den Flohmärkten in Vetschau.
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Red. / Presseinformation
Bild: A. Rothe




