Für herausragende Abschlussarbeiten hat die BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH drei Studierende der TU Dresden mit den Förderpreisen 2026 ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 25. Juni erstmals am Standort der BASF Schwarzheide statt, wie das Unternehmen mitteilt.
Drei Arbeiten mit je 1.000 Euro dotiert
Ausgezeichnet wurden Christopher Stäglich (Fakultät Maschinenwesen) für seine Diplomarbeit zur simulationsgestützten Rührwerksoptimierung von Batchreaktoren, Long Lei (Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik) für seine Arbeit zur Verbesserung von Beschichtungsprozessen mit Silizium- und Aluminiumoxid sowie Sebastian Dengel (Fakultät Verkehrswissenschaft „Friedrich List“) für seine Masterarbeit zur Mustererkennung in E-Scooter-Bewegungsdaten. Jede Arbeit ist mit 1.000 Euro dotiert.
„Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit innovativen Ideen und fundierter Forschung zur Lösung aktueller Herausforderungen beitragen“, sagte Christine Meitzner, Head of Smart Solutions der Standortbetreibergesellschaft und Vorsitzende des Preisgerichts, in ihrer Laudatio.
Preis würdigt Zukunftsthemen seit 2020
Mit dem Förderpreis werden seit 2020 herausragende Beleg-, Abschluss- und Doktorarbeiten gewürdigt, die sich mit Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung beschäftigen. Über die Auswahl entscheidet ein Preisgericht aus Vertretern des Unternehmens und Hochschullehrenden der TU Dresden. Die Auszeichnung soll zudem die Sichtbarkeit praxisnaher Forschung erhöhen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie intensivieren – schon 2021 wurden in Schwarzheide Studierende prämiert.
Industriepark Lausitz mit mehr als 900 Beschäftigten
Die BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH betreibt den Industriepark Lausitz am Standort der BASF Schwarzheide und beschäftigt mehr als 900 Mitarbeitende. Die Gesellschaft bietet Standortdienstleistungen und Infrastruktur für Unternehmen aus Chemie und Industrie. Weitere Informationen gibt es unter www.industriepark-lausitz.com.
Der Standort Schwarzheide zählt zu den größten Industriearbeitgebern der Lausitz und befindet sich mitten im Wandel: Aus dem klassischen Chemiewerk ist ein offener Industriepark geworden, in dem sich neben der BASF weitere Unternehmen ansiedeln. Die Nachwuchsförderung über Hochschulkooperationen gehört dabei fest zur Standortstrategie – der Förderpreis schlägt die Brücke zwischen akademischer Forschung und industrieller Praxis.
Auch inhaltlich passen die prämierten Arbeiten zum Profil des Standorts: Ob optimierte Reaktoren, verbesserte Beschichtungsprozesse oder datengetriebene Mobilitätsanalysen – alle drei Themen berühren Fragen, die für eine nachhaltige und digitalisierte Industrie zunehmend entscheidend sind.
Für die Preisträger ist die Auszeichnung oft mehr als eine Geldprämie: Der direkte Draht in die Industrie eröffnet Kontakte für Promotionen, Praxisprojekte oder den Berufseinstieg – und für die Lausitz ist jeder Absolvent, der über solche Kooperationen den Weg in die Region findet, ein Gewinn im Wettbewerb um Fachkräfte. Die nächste Ausschreibungsrunde des Förderpreises soll turnusgemäß folgen; Informationen dazu veröffentlicht die Standortbetreibergesellschaft auf ihrer Website.
Die Verbindung nach Dresden hat dabei System: Viele Absolventinnen und Absolventen der TU zieht es nach dem Studium in die Industrieregionen Ostdeutschlands – Schwarzheide wirbt aktiv darum, auf ihrer Landkarte zu stehen.
Die Preisverleihung soll künftig regelmäßig am Standort in der Lausitz stattfinden.
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Foto: BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH
Red. / Presseinformation







