Unter dem Motto „Hepatitis verhindern – testen und impfen lassen“ rückt der Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli eine Erkrankung in den Fokus, die weltweit Millionen Menschen betrifft, im Alltag aber oft unterschätzt wird. Das Elbe-Elster-Klinikum nutzt den Aktionstag, um die Bevölkerung in der Region über die Gefahren von Leberentzündungen und die einfachen Schutzmöglichkeiten aufzuklären.
Hepatitis: Wenn die Leber leise leidet
Eine Entzündung der Leber wird häufig durch Viren ausgelöst; unterschieden werden vor allem die Typen A, B, C, D und E. Das Tückische: Die Erkrankung verläuft anfangs oft ohne Symptome oder nur mit unspezifischer Müdigkeit. Eine chronische Infektion mit Hepatitis B oder C kann über Jahrzehnte unentdeckt bleiben und zu schweren Organschäden wie Leberzirrhose oder Leberkrebs führen. „Eine Hepatitis tut nicht immer weh. Nicht alle Patienten bekommen Gelbsucht, so dass viele Ansteckungen unentdeckt bleiben“, erklärt Prof. Dr. Reinehr. „Die Leber ist ein zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan. Umso wichtiger ist es, sensibilisiert zu sein.“
Schutz und Vorsorge einfacher als gedacht
Gegen die meisten Formen kann man sich heute effektiv schützen oder sie erfolgreich behandeln: Gegen Hepatitis A und B gibt es eine sichere Schutzimpfung. Seit einigen Jahren ist zudem das Screening auf Hepatitis B und C einmalig Bestandteil des gesetzlichen „Check-up 35″ ab dem 35. Lebensjahr. „Bei der Virus-Hepatitis C liegt die Heilungsquote bei über 90 Prozent der Fälle“, so Reinehr. „Mein wichtiger Vorsorgetipp: Gehen Sie zur Vorsorge!“ Das Klinikum appelliert an die Menschen der Region, den eigenen Impfschutz zu überprüfen und die Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen – oft genügt ein Blick in den Impfpass oder ein kurzes Gespräch beim Hausarzt.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
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Symbolfoto: pixabay
Red. / Presseinformation




