Halbe: Am Sonntag wurden Feuerwehr und Polizei um 13:00 Uhr alarmiert, da zwischen Halbe und der BAB 13 ein Waldbrand ausgebrochen war. Nach ersten Ermittlungen hatte ein Waldstück von etwa 200 Quadratmetern in Flammen gestanden und konnte bis 14:00 Uhr gelöscht werden, ohne dass es zu weiteren Gefährdungen kam. Angaben zu verursachten Schäden liegen bislang nicht vor, ersten Ermittlungen zufolge war die Selbstentzündung von Altmunition als Brandursache wahrscheinlich.
Königs Wusterhausen: Der Polizei wurde am Sonntag um 17:45 Uhr gemeldet, dass es im Bereich der Maxim-Gorki-Straße zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen gekommen war. Nach ersten Ermittlungen war ein 18-Jähriger aus Afghanistan und ein 20-jähriger Syrer aus einer Personengruppe von syrischen Asylbewerbern im Alter zwischen 19 und 24 Jahren heraus bedroht und verletzt worden. Zwei Tatverdächtige, die danach mit der Regionalbahn davongefahren waren, wurden durch Beamte der Bundespolizei in Berlin festgenommen. Drei weitere Verdächtige wurden in Tatortnähe gestellt und festgenommen. Alle an der Körperverletzung beteiligten Personen sind bereits hinreichend einschlägig polizeibekannt. Inzwischen hat die Kriminalpolizei die weiterführenden Ermittlungen übernommen.
Königs Wusterhausen: Rettungskräfte und Polizei wurden am Sonntagabend um 18:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich auf der Brückenstraße ereignet hatte. Nach ersten Aussagen war der Fehler der Fahrerin beim Abbiegen die Ursache für den Zusammenstoß eines SKODA-Kleinwagens mit einem Kind. Der 4-jährige Junge wurde leicht verletzt zu einer eingehenden Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
BAB 13 bei Mittenwalde: Zwischen den Anschlussstellen Bestensee und Mittenwalde war es am Sonntagabend zu einem Verkehrsunfall gekommen, der der Polizei kurz nach 19:30 Uhr gemeldet wurde. Ein PKW BMW war offenbar so heftig auf einen SKODA aufgefahren, dass bei einem Gesamtschaden von rund 17.500 Euro für beide Autos Abschleppdienste gerufen wurden. Die Insassen blieben unverletzt. Zur Absicherung der Unfallstelle und der Fahrzeugbergungen wurde zeitweilig eine Fahrspur gesperrt, so dass es bis 21:00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Berlin kam.
Königs Wusterhausen: Die Fahrerin eines PKW KIA rief am Sonntagabend die Polizei zur Goethestraße, da sie gegen 22:00 Uhr nach einer Unaufmerksamkeit mit ihrem Auto einen MAN-LKW seitlich touchiert hatte. Sie blieb unverletzt, muss aber nun einen Versicherungsschaden von etwa 2.500 Euro regulieren lassen.
BAB 13 bei Teupitz: Ein Wildtier, das am Sonntag kurz vor Mitternacht die Autobahn zwischen Groß Köris und Bestensee überquerte, war offensichtlich die Ursache eines Verkehrsunfalls, zu dem die Polizei um 23:30 Uhr gerufen wurde. Der Fahrer eines PKW OPEL war beim Ausweichmanöver von der Straße abgekommen und hatte sich danach mit dem Fahrzeug überschlagen. Bei einem geschätzten Schaden von rund 7.500 Euro war der PKW ein Fall für den Abschleppdienst, verletzt wurde niemand. Die Sperrung der Fahrbahn in Richtung Berlin zur Absicherung der Fahrzeugbergung konnte um 01:45 Uhr am Montagmorgen wieder aufgehoben werden.
Teupitz: Einbrecher hatten das vergangene Wochenende dazu genutzt, in eine Schule an der Lindenstraße einzubrechen, wie der Polizei am Montagmorgen angezeigt wurde. Nach dem gewaltsamen Eindringen war in den Büroräumen eine Spur der Verwüstung hinterlassen worden. Gestohlen wurde nach erster Auskunft eine Kamera und Bargeld, so dass sich die Schäden auf mehrere hundert Euro summierten. Im Rahmen erster Ermittlungen wurden Spuren am Tatort gesichert.
Großziethen: Sonntagnachmittag wurde die Polizei über einen Wald- und Heidebrand am Mauerweg an der Rudower Allee informiert. Durch die Kollegen der Berliner Polizei wurden im Anschluss drei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche als mögliche Tatverdächtige in unmittelbarer Nähe gestellt. Nach ersten Ermittlungen hatten die Jugendlichen, zwei Jungen und ein Mädchen, am Brandort gemeinsam Cannabis konsumiert und während dessen Pflanzenteile angezündet. Dadurch entstand ein Brand, wobei ein Fläche von etwa zehn Quadratmetern und ein Baum beschädigt wurden, der durch die Berliner Feuerwehr gelöscht wurde. Bei dem 15-jährigen Jungen wurde darüber hinaus Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Es wurden Ermittlungen wegen Brandstiftung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Schönefeld: Auf der Mittelstraße kollidierten Sonntagmittag nach einem Vorfahrtfehler ein MERCEDES-Transporter und ein PKW OPEL. Trotz Beschädigungen von etwa 8.000 Euro an den nicht mehr fahrbereiten PKW blieben die Insassen unverletzt.
Großziethen: In der Nacht zum Montag wurde von einem Grundstück an der Burgunderstraße ein Mountainbike der Marke BULLS gestohlen. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem 26 Zoll großen BULLS Pulsar Eco führten bisher nicht zum Auffinden.
Schönefeld: Der Fahrer eines MERCEDES-LKW setzte Montagvormittag gegen 09:00 Uhr auf der Thomas-Dachser-Allee zurück, um dem Gegenverkehr Platz zu machen und übersah dabei ein hinter dem LKW befindliches Motorrad. Der Motorradfahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und stürzte, blieb jedoch unverletzt. Die SUZUKI musste im Anschluss mit Schäden von knapp 3.000 Euro angeschleppt werden.
Dahme-Wasserstraße: Samstagnachmittag leitete die Wasserschutzpolizei Ermittlungen nach dem Bootsführer eines grün-schwarzen Motorbootes ein. Das Boot war zuvor mit hoher Geschwindigkeit und starken Wellenschlag auf der Dahme bei Königs Wusterhausen unterwegs gewesen. Ein entgegenkommendes Boot wurde von einer Welle so stark getroffen, dass es voll Wasser lief. Die Insassen, darunter auch Kinder, konnten gerade noch verhindern, über Bord zu gehen. Ein Sachschaden entstand nicht. Die Ermittlungen wegen des Schiffsunfalls dauern an.
Zemminsee, Dahme-Wasserstraße: Bei der Kontrolle eines mit einem 4-PS-Motor angetriebenen Bootes vom Typ „ANKA“ auf dem Zemminsee bei Groß Köris stellten Beamte der Wasserschutzpolizei Freitagnachmittag starken Alkoholgeruch bei dem Bootsführer fest. Ein Atemalkoholtest bei dem 48-Jährigen ergab einen Wert von 2,18 Promille. Samstag stellten die Beamten einen 17-jährigen Bootsführer in einer Schleuse der Dahme bei Königs Wusterhausen fest, der deutliche Ausfallerscheinungen zeigte, die auf den Konsum von Drogen schließen ließ. Nach eigenen Angaben hatte der Jugendliche am Vorabend Cannabis zu sich genommen. Zur Beweissicherung wurde in beiden Fällen eine Blutprobe veranlasst.
pm/red







