Luckau: Seit Freitagabend laufen die Ermittlungen der Polizei zu einer fremdenfeindlichen Beleidigung, die gegen 22:00 Uhr angezeigt worden war. Aus einer Personengruppe heraus hatte Am Mühlberg ein 32 Jahre alter Luckauer eine 38-jährige Syrerin wegen des Tragens eines Kopftuches verbal angegriffen und seinen Beleidigungen mit entsprechenden Gesten Nachdruck verliehen. Nachdem zunächst von Beteiligten und Zeugen die Personalien erhoben wurden, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren von Amts wegen ein.
Luckau: Sonntagnachmittag wurde der Polizei ein Autodiebstahl angezeigt, der in Fürstlich Drehna verübt worden war. Ein an der Crinitzer Straße geparkter weißer VW-Transporter des Typs T5 aus der 2003er Baureihe war im Verlauf des Nachmittags entwendet worden. Bisherige Fahndungsmaßnahmen führten noch nicht zum Wiederauffinden des Fahrzeuges.
BAB 10 bei Niederlehme: Polizeibeamte stoppten am Sonntagvormittag einen PKW AUDI zwischen dem Dreieck Spreeau und Niederlehme, dessen Fahrer offensichtlich unter erheblichem Alkoholeinfluss unterwegs gewesen war. Ein um 08:30 Uhr durchgeführter Atemalkoholtest zeigte bei dem 34-Jährigen einen Wert von 2,14 Promille an und lag damit weit im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst, der Führerschein wurde sichergestellt.
Niederlehme: Am Montagmorgen wurde der Polizei angezeigt, dass nahe der Tankstelle an der Robert-Guthmann-Straße in der Nacht ein polnischer Sattelzug gestohlen worden war. Der mit Papier beladene DAF-Sattelzug mit einem Auflieger des Herstellers SCHMITZ-Cargobull wurde umgehend in die Fahndung aufgenommen. Bisherige Ermittlungen führten noch nicht zum Auffinden des Zuges.
Märkische Heide: Der Montagmorgen begann für eine SKODA-Fahrerin kurz vor 06:00 Uhr mit einer Unfallaufnahme zwischen Pretschen und Gröditsch. Ihr war ein Reh vor das Auto gelaufen und hatte den Aufprall nicht überlebt. Die Frau blieb unverletzt, muss aber nun einen Versicherungsschaden von etwa 1.500 Euro am weiterhin fahrbereiten Auto regulieren lassen.
Luckau: Im Rahmen ihrer Kontrollen stellten Polizeibeamte am Montagvormittag einen PKW FORD auf der Nissanstraße fest, bei dem seit März der Versicherungsschutz erloschen war. Da es sich bei diesem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz um eine Straftat handelt, wurden die Kennzeichen entstempelt, das Fahrzeug sichergestellt und gegen die Besitzerin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Luckau: Die Polizei wurde am Montagvormittag zum Schwimmbad Am Anger gerufen, da dort am vergangenen Wochenende Unbekannte die Glasscheibe eines Schaukastens eingeschlagen hatten. Dem geschädigten Verein entstand ein Schaden von etwa 200 Euro, es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Sachbeschädigung eingeleitet.
Schönefeld: Unbekannte Täter drangen im Verlauf des vergangenen Wochenendes gewaltsam in einen Firmenkomplex im Schwalbenweg ein und verursachten dort einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Räumlichkeiten durchwühlt, zum Diebesgut liegen noch keine Angaben vor. Die Polizei ermittelt.
Kleinziethen: Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der L 75 am Ortsausgang Kleinziethen ein schwerer Verkehrsunfall. Dort kollidierten aus noch nicht genau bekannter Ursache ein PKW OPEL und ein BMW frontal miteinander. Die Fahrzeuginsassen des BMW mussten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert werden, der 75-jährige Fahrer des OPEL wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Im Zuge der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die L 75 bis etwa 17:00 Uhr voll gesperrt. Die Höhe der verursachten Schäden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Schönefeld: Die Polizei wurde in der Nacht zum Montag in die Mittelstraße gerufen. Ein 21-jähriger Gast hatte dort Unterhaltungselektronik aus dem Fenster einer gewerblichen Einrichtung geworfen, um sie zu stehlen. Die Beamten konnten die Elektronikgeräte beim Eintreffen nicht mehr entdecken, hatten jedoch mit dem 21-Jährigen ein längeres Gespräch, welches letztendlich im Polizeigewahrsam endete. Der Mann beleidigte die Polizisten und musste aufgrund einer Widerstandshandlung zu Boden gebracht und gefesselt werden. Der verursachte Schaden wurde mit zirka 1.000 Euro angegeben.
pm/red







