Vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzung um den weiteren Fortbestand des Cottbuser Clubs Skandale am Standort in der Karl-Liebknecht-Straße hat sich nun die örtliche SPD für einen Fortbestand, bis ein neuer Standort gefunden ist, ausgesprochen.
Das Scandale soll nach 7 Jahren wegen Anwohnerbeschwerden geschlossen werden. Der Club befindet sich mit dem Bauordnungsamt in einem Widerspruchsverfahren.
Der Vorsitzende der SPD Cottbus, Gunnar Kurth sagte: „Die Attraktivität einer Stadt mit 100.000 Einwohnern hängt in hohem Maße auch von einer lebendigen Kulturszene ab. Das Scandale in der Karl-Liebknecht-Str. gehört zweifelsohne zu einem der Höhepunkte für junge Leute im Cottbuser Kulturbetrieb und hat seit nunmehr sieben Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt. Vor diesem Hintergrund plädiert die SPD Cottbus dafür, dass bis zu dem Zeitpunkt an dem eine Ausweichlösung gefunden ist, der Clubbetrieb weitergeführt werden kann, denn was einmal weg ist, kommt so schnell nicht wieder. Deshalb begleiten wir diesen Prozess auch weiterhin“, so der SPD Chef.
„Unser Apell richtet sich an alle beteiligten Akteure, unter anderem auch an die Anwohner, die sich durch sogenannten Soziallärm gestört fühlen. Bei allem Verständnis für die schwierige Situation bei laufendem Clubbetrieb, so ist die innerstädtische Lage nicht nur für Anwohner, sondern auch für Kulturschaffende attraktiv und erfordert daher eine rücksichtsvolle Nachbarschaft, bis ein Ausweichquartier gefunden ist.” so Kurth abschließend.