Bombastische Stimmung, tropisch gefühlte Wärme und viel Applaus zeugte mal wieder davon, das in Cottbus die Sporteliten des Hochsprunges bei den Damen und des Stabhochsprungs bei den Herren vor 2000 Zuschauern in Cottbus angetreten sind.
Anke Feller sowie Michael Werling führten wie schon in den letzten Jahren gewohnt charmant und locker durch den sportlichen Abend.
Nachdem die Cottbuser Sambaband Los Pepinos schon mal zu Beginn kräftig einheizten, gesellten sich noch die charmanten Sambatänzerinnen von Los Perolas hinzu. Ein alles in Allem sehr gelungener Auftakt.
Bei der Vorstellung der jeweils neun Sportler in zwei Sektionen gab es ein wenig Traurigkeit, denn Björn Otto – als Publikumsliebling bei diesem Event, trat in seinem zivilen und sehr legeren Look auf. Er musste verletzungsbedingt, aufgrund eines Achillessehnenrisses, auf einen Start verzichten. Da aber die Chemie zwischen ihm und der Truppe um Meeting-Direktor Ulli Hobeck so gut ist, fungierte er als Kommentator. Er machte seine Sache für den Anfang recht gut, man könnte aber meinen, mit einem Stab in der Hand anstelle eines Mikrofons fühlt er sich einfach wohler. Aber schön, wenn man als Freund immer wieder willkommen ist. Auch privat hat er große Freude zu feiern, denn er bestand unlängst seine Pilotenausbildung. Da es auch ein Leben nach dem Sport gibt, kann man sich über diese neue Lebensentwicklung sehr freuen – unseren Glückwunsch auch hierzu.
Spannend ging es bei den Damen zu. Zwei Meter wurden von der polnischen amtierenden Hallenweltmeisterin Kamila Licwinko übersprungen. Auf Rang 2 und mit persönlicher Bestleistung kam Airine Palsyte, sie scheiterte an der zwei Meter-Hürde und sprang 1,98m. Aber Grund zum Traurigsein war auch dies nicht, stellte sie mit dieser Höhe litauischen Landesrekord auf. Ruth Beitia (Spanien), als Europameisterin und Cottbuser Stammgast belegte mit 1,96 diesmal nur den 3. Platz.
Die Herren machten es an diesem Abend ebenfalls spannend. Mit einem 1. Platz bei 5,70 m fährt der Russe Alexander Gripich nach Hause, gefolgt vom Tschechen Michal Balner der es auf 5,65 m brachte und der Dritte im Bunde und aktuelle Hallenweltmeister ist der Grieche Konstadinos Filippidis der diesmal bei 5,60 m seine Grenzen hatte.
Da dieses Meeting für viele die Saison einläutet, ist aller Anfang meist schwer. Und für manche gar unüberwindbar. Für den Polen Pawel Wojciechowski lief es gar nicht gut, er scheiterte bei seinen ersten drei Sprüngen bei der Anfangshöhe von 5,20m. Als Weltjahreszweiter 2014 kam der eigens aus den USA angereiste Mark Hollis nicht über 5,30m hinaus.
Auch bei den Damen schaffte es Ekaterina Fedotova nicht über die Anfangshöhe von 1,75 m.
Vom 5-8. März findet in Prag die Hallen-EM statt. Ein Ticket dafür bekam in persönlicher Bestleistung Katarina Mögenburg, die Tochter des Olympiasiegers von 1984 Dietmar Mögenberg. 1,88m überwand sie dafür an der Hochsprungmatte. Isobell Pooley, der zweiten der Commonwealth Games 2014 gelang dies auch. Marie-Laurence Jungfleisch als beste deutsche Hochspringerin fehlte verletzungsbedingt, die aktuelle Weltmeisterin Svetlana Shokolina fehlte auch.Allen Teilnehmern unseren herzlichen Glückwunsch für die erbrachten Leistungen aber auch für den spannenden und unterhaltsamen Abend in der Cottbuser Lausitz-Arena.
Wer mehr hierzu lesen möchte schaut bitte hier:
http://www.springermeeting-cottbus.de/
Fotos: Margit Jahn und Michel Wegener
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