In der vergangenen Nacht (28.03.2014) hörten viele Cottbuser in der Gegend um den Meuroer Weg einen sehr lauten Knall. Teilweise wurden umliegende Bewohner aus dem Schlaf gerissen, was die extreme Lautstärke des Knalls bestätigte und sich laut Aussage einiger Anwohner, wie eine größere Explosion angehört haben soll.
Erst bei Tageslicht bestätigte sich, daß es sich tatsächlich um eine Art Explosion gehandelt haben muss. Auf der Skaterbahn des Freizeitpark am Cottbuser Wasserturm haben bisher Unbekannte einen Teil der Skaterbahn mit unbekannten Sprengmitteln beschädigt. Eine sogenannte „Grindbox“ wurde durch die starke Explosion total zerstört. Nach Bekanntwerden des Vorfalls haben die zuständigen Abteilungen der Kriminalpolizei entsprechende Ermittlungsarbeiten eingeleitet und erste Spuren am Tatort gesichert.
Die Beseitigung der zerstörten „Grindbox“ wurde aus Sicherheitsgründen von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Cottbus-Sachsendorf übernommen, zumal bei ersten Ermittlungsarbeiten der zuständigen Behörden ein Metallstück gefunden wurde, welches eventuell einer Rohrbombe zugeordnet werden könnte.
Gegenüber NIEDERLAUSITZ aktuell äußerte ein Feuerwehr-Kamerad: „Eine solche Explosionskraft kann von keinen uns bekannten Silvester-Knallkörpern verursacht werden. Nicht einmal die zu Silvester bekannten Böller eines unserer Nachbarländer haben solch eine starke Explosionskraft!“.
Die Ermittlungen der zuständigen Stellen der Kriminalpolizei dauern derzeit an und gehen mithin in alle Richtungen.
Foto1: Rene Lehmann (Freiwillige Feuerwehr Cottbus-Sachsendorf)
Foto2: Peggy Sch.




