Ein Falschfahrer hat am Donnerstagnachmittag für einen größeren Polizeieinsatz auf der A15 zwischen Vetschau und der Grenze bei Cottbus gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, war ein 88-jähriger Mann gegen 16:30 Uhr mit seinem Auto in falscher Richtung unterwegs. Trotz einer Vollsperrung an der Anschlussstelle Cottbus-West kam es zunächst zu einem Auffahrunfall nahe des Rastplatzes Eichower Fließ, bei dem zwei Autos zusammenstießen. Anschließend kollidierte der Falschfahrer seitlich mit einem Transporter. In der Baustelle bei Roggosen konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt und von der Autobahn begleitet werden. Der Mann blieb äußerlich unverletzt und wurde vorsorglich im Rettungswagen behandelt. Die Sperrung und Verkehrswarnung wurden gegen 17:00 Uhr aufgehoben, die Ermittlungen dauern an.
Falschfahrer auf der BAB 15 sorgt für Polizeieinsatz
Wie die Polizei mitteilte, wurde die Autobahnpolizei am Donnerstag gegen 16:30 Uhr durch Beamte der Bundespolizei über einen Falschfahrer auf der BAB 15 informiert. Der PKW war zwischen Vetschau und der Grenze in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Zeitgleich wurde die Anschlussstelle Cottbus-West in Fahrtrichtung Berlin durch einen weiteren Funkwagen vollständig gesperrt, um den Verkehr in dem betroffenen Abschnitt zu reduzieren.
Trotz der eingeleiteten Maßnahmen kam es in diesem Zeitraum bereits zu einem ersten Verkehrsunfall. Unweit des Rastplatzes Eichower Fließ stießen nach einer Gefahrenbremsung zwei PKW aufeinander. Verletzt wurde dabei niemand. Die beteiligten Fahrzeuge blieben fahrbereit, es entstand jedoch ein Sachschaden im vierstelligen Bereich.
Weitere Kollision und Stopp in Baustelle bei Roggosen
Der Falschfahrer setzte seine Fahrt anschließend fort und kollidierte seitlich mit einem Transporter. Auch hierbei entstanden weitere Sachschäden. Personen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt.
Im Bereich einer einspurigen Autobahnbaustelle unweit der Ausfahrt Roggosen konnte der Falschfahrer schließlich gestoppt werden. Die Einsatzkräfte begleiteten den PKW anschließend von der Autobahn.
Der 88-jährige Fahrer wurde vor Ort ambulant in einem Rettungswagen versorgt. Nach Angaben der Polizei blieb er äußerlich unverletzt. Insgesamt waren vier Funkwagen der Bundes- und Landespolizei an dem Einsatz beteiligt.
Sperrung aufgehoben – Ermittlungen dauern an
Gegen 17:00 Uhr konnten sowohl die Verkehrswarnmeldung als auch die Sperrung der Autobahn wieder aufgehoben werden. Der Verkehr wurde anschließend wieder freigegeben.
Die Polizei teilte mit, dass die weiterführenden Ermittlungen zu den Ursachen des Fahrens in die falsche Richtung zum aktuellen Zeitpunkt noch andauern. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus & Spree-Neiße
Cottbus: Ein Vorfahrtfehler war der Grund, warum am Donnerstag gegen 14:45 Uhr in der Ewald-Müller- Ecke Clara-Zetkin-Straße zwei Autos zusammengestoßen sind. Die Fahrerin eines beteiligten KIA wurde zur Abklärung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der „Ceed“ war ebenso wie der TOYOTA nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten binden. Dadurch kam es bis etwa 16:15 Uhr zu Verkehrseinschränkungen auf der Kreuzung
Cottbus: Auf einem Parkplatz in der Gerhart-Hauptmann-Straße hat sich am Donnerstag kurz nach 14:45 Uhr ein abgestellter BMW selbstständig gemacht und rollte in einen parkenden FORD. Verletzt wurde niemand und der Sachschaden hielt sich in Grenzen, die Beamten belehrten den Fahrer des „3er“, künftig die Handbremse anzuziehen.
Babow: An der Feuerwehr ist am Donnerstag ein PKW OPEL von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer gab an, dass er etwas auf der Straße ausweichen wollte. Er wurde zur Abklärung seiner Verletzungen rettungsdienstlich behandelt. Sein „Astra“ war ein Fall für den Abschleppdienst. Die Sachschäden summierten sich auf rund 10.000 Euro.
Laubsdorf: Ein Anwohner an der Heideschenke musste am Donnerstag kurz nach 21:30 Uhr feststellen, dass offenbar ein Auto durch seinen Vorgarten gefahren war. Dabei wurden der Zaun, die Hecke und auch ein Baum gerammt. Die Beamten fanden vor Ort diverse Autoteile des Verursachers, die nun in die weiterführenden Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht einfließen.
Peitz: Ein Anwohner Am Bahnhof rief Donnerstagmittag die Polizei, weil jemand gegen seinen Zaun gefahren war. Der noch Unbekannte hatte dabei einen Schaden von mehreren tausend Euro und Fahrzeugteile hinterlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen der Verkehrsunfallflucht eingeleitet.
Welzow: Die Polizei wurde am Donnerstag kurz nach 13:30 Uhr in einer Gartenkolonie An der Aue gerufen. Unbekannte waren dort in eine Laube eingedrungen und hatten Werkzeug gestohlen, so dass ein Schaden von mehreren tausend Euro entstand. Am Freitagmorgen hatten die Beamten ebenfalls An der Aue Einbrüche aufzunehmen. Hier waren Unbekannte gleich auf zwei Grundstücken zu Gange und hatten jeweils ebenfalls Werkzeug entwendet. In allen Fällen ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Forst: Ein Vorfahrtfehler war der Grund, warum am Freitag im Kreisverkehr der Spremberger Straße zwei Autos zusammengestoßen sind. Verletzt wurde niemand und beide VW konnten nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen. Der entstandene Gesamtschaden wurde vor Ort auf etwa 4.000 Euro geschätzt.
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