Der ehemalige Cottbuser Verteidiger Tobias Hasse hat einen neuen Verein gefunden. Der SV Babelsberg 03 gab heute die Verpflichtung des 29-Jährigen bekannt, der einen Vertrag bis 2027 unterschrieben hat.
Erfahrener Außenverteidiger verstärkt Babelsberger Defensive
Rund ein halbes Jahr nach seinem Abschied vom FC Energie Cottbus wechselt Tobias Hasse zum Regionalligisten SV Babelsberg 03. Wie der Verein heute mitteilte, hat der gebürtige Berliner einen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Hasse soll vorrangig auf der Position des Außenverteidigers zum Einsatz kommen und bringt dabei beachtliche Erfahrung mit: Über 200 Spiele in der Regionalliga sowie 20 Einsätze in der 3. Liga stehen in seiner Bilanz.
Der 1,74 Meter große Rechtsfuß kann sowohl als Rechts- als auch als Linksverteidiger eingesetzt werden und spielte in seiner Karriere zeitweise auch im zentralen Mittelfeld.
Die Karrierestationen von Tobias Hasse
Der am 3. Januar 1996 in Berlin geborene Hasse durchlief eine klassische Ausbildung im Berliner Jugendfußball. Seine Laufbahn begann beim Mariendorfer SV 06, führte über den Steglitzer FC Stern 1900 und den F.C. Stern Marienfelde 1912 zu Tennis Borussia Berlin. 2011 wechselte er in das Nachwuchsleistungszentrum von Hertha BSC, wo er bis 2015 sämtliche Jugendstationen durchlief und in der A- und B-Jugend insgesamt 69 Partien in den Junioren-Bundesligen absolvierte.
Nach 32 Regionalligaspielen für Hertha BSC II folgten Stationen beim Berliner AK 07 und beim FC Viktoria 1889 Berlin. 2018 wechselte Hasse zum FC Rot-Weiß Erfurt, wo er sich als Stammspieler etablierte. Im Juni 2019 holte ihn Trainer Claus-Dieter Wollitz schließlich zum FC Energie Cottbus.
Sechs Jahre beim FC Energie Cottbus
In Cottbus erlebte Hasse sportliche Höhen und Tiefen. Mit den Lausitzern feierte er in der Saison 2023/24 den langersehnten Aufstieg in die 3. Liga. Der Defensivspieler gehörte dem Mannschaftsrat an und galt vielen Fans als Konstante im Team. Insgesamt absolvierte er nach DFB-Angaben 175 Pflichtspiele, wovon 83 gewonnen wurden.
Ende Juni 2025 hatte der FC Energie bekanntgegeben, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz hatte im NL-Videotalk betont, dass der Abschied „menschlich brutal“ gewesen sei. Ausschlaggebend seien jedoch sportliche und taktische Gründe gewesen, da das neue Spielsystem eine andere Interpretation auf der Außenverteidigerposition erfordere.
Neuanfang in der Regionalliga
Beim SV Babelsberg 03 soll Hasse nun seine Erfahrung einbringen und die Defensive des Regionalligisten verstärken. Der Verein begrüßte den Neuzugang mit den Worten: „Schön, dass du da bist, Tobi!“ Für Hasse bietet sich in Potsdam die Möglichkeit, nach einem halben Jahr ohne Verein wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.

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