Gespräche von Prof. Dr. Michael Schierack in den eingemeindeten Ortsteilen von Cottbus im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour.
„Von einer reibungslosen Kommunikation zwischen den gewählten Ortsbeiratsmitgliedern und den jeweils zuständigen Stadtverwaltungsstellen kann noch immer nicht gesprochen werden“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Schierack nach einigen Gesprächen in den eingemeindeten Cottbuser Ortsteilen während seiner diesjährigen Sommertour.
Die früheren Gemeindearbeiter fehlen, dies sieht man deutlich an vielen kleinen ungepflegten Grünflächen und Randstreifen in Kiekebusch genauso wie in Dissenchen. Wenn ein Sportplatzverantwortlicher wochenlang einem Rasentraktor hinterherlaufen muss, ein Ortsvorsteher zur Abklärung der Grünpflege über einen Monat keine Reaktion aus dem Rathaus erhält oder die Klärung, wer für die Ordnung im und um die Buswartehäuschen verantwortlich ist, Monate dauert, dann gibt es dringenden Handlungsbedarf.
„2014 sind nicht nur Kommunalwahlen, dann stehen auch die Wahlen für die Ortsbeiräte an“, gibt Prof. Schierack zu bedenken. Doch wenn sich ein Ortsvorsteher oder eine Ortsvorsteherin von ihren Mitbürgern sagen lassen muss, nicht einmal ihr werdet im Rathaus richtig ernst genommen, wer wird dann noch für diese ehrenamtlichen Funktionen kandidieren?
Wir haben in der Stadtverwaltung eine Hand voll hauptamtliche Beauftragte, sogar eine Sachbearbeiterin für Bürgeranliegen. Aber es scheint keinen zentralen Ansprechpartner und Problemabwickler für alle Anliegen der gewählten Ortsvorsteher in den eingemeindeten Ortsteilen zu geben, damit diese Ortsvorsteher nicht wegen unterschiedlichen Problemen zu verschiedenen Stadtverwaltungsmitarbeitern Kontakt herstellen müssen.
„Hier Abhilfe zu schaffen ist in erster Linie mal keine Kostenfrage, sondern eine Strukturfrage samt Legitimation innerhalb der Verwaltung“, so Schierack.
Quelle: CDU Cottbus




