Mit einem Vortragsabend am 15. November in Cottbus erinnert die Rosa-Luxemburg-Stiftung an den spanischen Bürgerkrieg vor 75 Jahren. Dr. Lothar Schröter, der erst kürzlich die Originalschauplätze besuchte, spricht über diesen Krieg und dessen Folgen für die spanische Gesellschaft.
Mit dem Bürgerkrieg in Spanien (1936 – 1939) wurde die demokratisch gewählte Regierung durch eine Generalsjunta um Francisco Franco gestürzt. Der Krieg und die bis 1975 andauernde Herrschaft Francos wirken in Spanien bis heute nach. Die mentale Überwindung all dessen und die korrekte historische Widerspiegelung des Geschehenen sind in der spanischen Gesellschaft noch lange nicht abgeschlossen. Dass sich der Ausbruch des Krieges 2011 zum 75. Mal jährte, ist Anlass für die Rosa-Luxemburg-Stiftung, sich näher damit zu beschäftigen. Es wird der Frage nachgegangen, welche Ursachen der Krieg hatte, wie er verlief und was von ihm und der Diktatur im modernen Spanien immer noch zu verspüren ist.
Die Veranstaltung findet um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE in Cottbus, Straße der Jugend 114, statt.
Quelle: Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
Foto © Papamanila
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