Das Medienboard ermöglicht es nach Einschätzung von Ministerpräsident Matthias Platzeck dem Medienstandort Berlin-Brandenburg, ein „einzigartiges Profil“ zu entwickeln. Beim traditionellen Empfang der länderübergreifenden Service- und Fördereinrichtung während der Berlinale bescheinigte er gestern Abend dem Medienboard, im Jahr 2007 „sehr erfolgreich“ gewesen zu sein: „Die Filmbranche gab rund 140 Millionen Euro in der Hauptstadtregion aus. Das tut unserer Wirtschaft gut.“
Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben die Länder Berlin und Brandenburg das Förderbudget für 2008/2009 um drei Millionen Euro aufgestockt. Die Hauptstadtregion verzeichne einen „Dreh-Boom“; immer mehr Drehgenehmigungen würden erteilt. Zahlreiche Hollywood-Produktionen wurden im vergangenen Jahr in den Filmstudios in Babelsberg gedreht.
Der Ministerpräsident sieht die Medienregion auf einem erfolgreichen Weg. Platzeck wörtlich: „Die Region wird internationaler. Wir merken, dass sich Filmemacher Standorte suchen, wo Profis arbeiten. Der Medienstandort Berlin-Brandenburg rückt zunehmend ins Spotlight.“
Quelle: Staatskanzlei
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