Weltkrebstag am 4. Februar
Anlässlich des diesjährigen Weltkrebstages am 4. Februar sagt Gesundheitsministerin Diana Golze: „Je früher eine Krebserkrankung erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Deshalb ist es wichtig, dass Brandenburgerinnen und Brandenburger sich über die Früherkennung von Krebs wie Hautkrebsscreening, Mammographie-Screening, Darmspiegelung oder Prostatauntersuchung informieren und sich von Ärztinnen und Ärzten beraten lassen. Krebsfrüherkennung kann Leben retten. Auch eine gesunde Lebensweise kann dazu beitragen, Krebserkrankungen vorzubeugen.“
Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Im Land Brandenburg erkranken jährlich rund 15.400 Menschen neu an Krebs. Die häufigsten Krebsneuerkrankungen sind bei Männern Prostata-, Lungen- und Darmkrebs, bei Frauen Brust-, Darm- und Lungenkrebs. Die in den letzten zehn Jahren am stärksten gestiegene Krebslokalisation ist die Haut. Dank verbesserter Diagnose- und Therapieverfahren überleben inzwischen 59 Prozent der männlichen und 64 Prozent der weiblichen Krebspatienten ihre Krebserkrankung mindestens fünf Jahre. Ende der 1980er Jahre waren es lediglich 27 Prozent aller Männer und 41 Prozent aller Frauen. Frühzeitig erkannt, beträgt die relative 5-Jahres-Überlebensrate bei vielen Krebsarten beinahe 100 Prozent.
In Brandenburg engagieren sich u.a. die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg (LAGO) und die Brandenburgische Krebsgesellschaft für die Krebsprävention, Krebsfrüherkennung und für die bessere Versorgung krebskranker Menschen.
Weitere Informationen im Internet unter: www.lago-brandenburg.de; www.krebsgesellschaft-brandenburg.de; www.krebshilfe.de
Fotos: BILDHAUS Karoline Wolf
Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg




