Jürgen Maresch über den Blitzermaraton am 18.09.2014:
Als ausscheidender Landtagsabgeordneter und als Polizist sowie ehemaliger Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg erlaube ich mir in Bezug auf den sogenannten „Blitzermarathon“ am heutigen Tage folgendes auszuführen:
Ich bezweifle aufs stärkste den Sinn dererlei Aktionen. An sich kann dies nur als großes Medienereignis gelten und abgetan werden. Dadurch wird nichts, aber auch rein gar nichts bewirkt. Weder eine Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer , noch irgendein repressiver und /oder präventiver Gedanke wird hier erreicht. Am heutigen Tag werden dringend gebrauchte Polizeibeamte sinnlos eingesetzt und andere Aufgaben bleiben für eine sehr umstrittene Maßnahme liegen.
Ich fordere:
1)Solcherlei Kontrollen müssen regelmäßig durchgeführt werden.
2) Weiterhin sind Geschwindigkeitskontrollen wieder komplett in die Hände der jeweiligen Polizei abzugeben. Die Kommunen nutzen die ihnen hier gegebenen Möglichkeiten einzig und allein dazu das jeweilige Stadtsäckel aufzufüllen.
3) Geschwindigkeitskontrollen sind im übrigen in der Masse mit Laser durchzuführen. Hier tritt nämlich der Effekt der unmittelbaren Konfrontation mit der Tat an sich ( Polizei- Verkehrsteilnehmer) in Kraft. nebenbei könnten die Polizisten hier geforderte regelmäßige Kontrollen auf Alkohol bzw. Drogenfahrten vornehmen.
4) Um diese Kontrollen regelmäßig durchführen zu können müssen die Polizisten in die Lage versetzt werden dies zu tun. Insoweit sind Reduzierungen von Stellen bei der Polizei abzulehnen und die Gedanken der Prävention wieder bei der Polizei stärker in den Fokus zu rücken.
Quelle: Jürgen Maresch







