Zur heutigen Vorstellung der Kriminalstatistik für die Brandenburger Gemeinden an der Grenze zu Polen erklärt der innenpolitische Sprecher der FDP im Landtag Brandenburg, Hans-Peter Goetz:
„So erfreulich es auch ist, wenn in einzelnen Deliktsfeldern Rückgänge zu verzeichnen sind, so wird doch deutlich, dass es dafür verstärkten Personaleinsatz in Grenznähe braucht. Darauf werden wir uns dauerhaft einrichten müssen“, betont der Liberale
Tatsächlich beginne mit dem Jahr 2013 jedoch der im Rahmen der von Rainer Speer und Dietmar Woidke durchgesetzten Polizeistrukturreform geplante Personalabbau von derzeit noch 8.500 Beamten auf 7.300 Beamte in wenigen Jahren. „Verstärkungen an der Grenze bedeuteten damit eine noch drastischere Entblößung der anderen Landesteile“, so Goetz weiter.
Der Bedarf an Polizei hinge aber nicht von der Einwohnerzahl ab, sondern von der Anzahl von Straftaten. „Der Personalabbau bei der Polizei muss gestoppt werden, ansonsten zieht der Innenminister die Decke hin und her, doch sie wird immer kürzer“, so der FDP-Politiker.
Quelle: FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg






