Das Staatstheater Cottbus zeigt am Freitag, 04. Mai 2012, 19.30 Uhr
und Sonntag, 06. Mai 2012, 17.00 Uhr Tschaikowskis bekannteste Oper „Eugen Onegin“ im Neuen Theater. Unter der musikalischen Leitung von Marc Niemann und in der Inszenierung von Intendant Martin Schüler ist u.a. die Max-Grünebaum-Preisträgerin 2011 Marlene Lichtenberg als Olga zu erleben.
In „Eugen Onegin“ geht es um die Kraft der Liebe. Alle Figuren des Stücks lassen sich daran messen, wie sehr sie – sei es durch äußere Umstände oder durch eigenes Verschulden – dieses Glück verspielen.
Der junge Dichter Lenski ist mit der lebenslustigen Olga verlobt. Als er im Gutshaus der künftigen Schwiegermutter seinen Freund Eugen Onegin vorstellt, verliebt sich Olgas scheue Schwester Tatjana sofort in den weltgewandten Fremden. Auf ihn projiziert sie alle Sehnsucht nach Leben und Liebe. Doch Onegin weist sie zurück. Während eines Balles macht er sogar ihrer Schwester Olga den Hof, nur um seinen Freund Lenski in spielerischem Leichtsinn zu provozieren. Dabei kommt es zum Eklat. Eifersüchtig fordert Lenski seinen Freund zum Duell und wird selbst getötet. Onegin flieht ins Ausland und kehrt erst Jahre später in seine Heimat zurück. Auf einem Fest trifft er auf Tatjana, die inzwischen die Frau des reichen Fürsten Gremin geworden ist. Plötzlich begreift er, wessen Liebe er damals ausgeschlagen hat, und versucht leidenschaftlich und verzweifelt, die junge Frau zurückzugewinnen.
Tschaikowski legt in der besonderen Atmosphäre lyrischer Szenen die Gefühlsbewegungen junger Menschen offen – ihre Sehnsucht, Überheblichkeit, Leidenschaft und Trauer. Wie entscheiden sie sich in prekären Lebenssituationen – arrangieren sie sich, begehren sie auf oder gehen sie daran kaputt?
Tickets: 0331/ 98118
Foto 1: EUGEN ONEGIN, Szenenfoto mit (im Vordergrund) Marlene Lichtenberg (Olga), Andreas Jäpel (Onegin) sowie Damen und Herren des Opernchores
Foto 2: EUGEN ONEGIN, Szenenfoto mit (im Vordergrund v.l.n.r.): Andreas Jäpel (Onegin), Marlene Lichtenberg (Olga) und Matthias Bleidorn (Lenski)
Szenenfotos © Marlies Kross
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